Söder und sein Problem mit der AfD

Jetzt wird es interessant. Söders Problem stellt sich mir so dar: Die CSU-Wählerschaft vertritt in großen Teilen ähnliche Ansichten wie die der AfD, was Konservativismus und Fremdenfeindlichkeit angeht. Um diese Wählergruppen am Abwandern zur AfD zu hindern, muss Söder passende „Inhalte“ (einfache Wahrheiten) anbieten. Das muss er jedoch tun, ohne in die politische Nähe der AfD zu geraten. Anscheinend läuft der erste Abgrenzungsversuch darauf hinaus, dass er sich von Rechtsradikalen in der AfD distanziert (was richtig ist), ohne die im wesentlich gleichen einfachen Wahrheiten aufzugeben (was ziemlich verlogen ist).
Mal gespannt, ob er dafür den richtigen Zeitpunkt erwischt hat, oder ob das den Wählern bei der Landtagswahl 2018 nicht doch schon egal ist. Wenn er Pech hat, landet die CSU gut unter 40 Prozent und die AfD wird in Bayern auf blöd zweitstärkste Kraft.
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Rechtsradikale und Nazi-Accounts auf Twitter blocken leicht gemacht

Wer sich eine Weile auf Twitter umtut, wird irgendwann bemerken, dass es eine ganze Menge Accounts gibt, die dem einzigen Zweck zu dienen scheinen, rechtsradikale Hetzparolen und Sifftwitter-Shitstorms zu verbreiten. Die Frage ist, wie man mit denen umgeht. Eine Möglichkeit wäre (was auch oft vorgeschlagen wird), dagegen zu halten und zu schreiben, wie man selbst die Welt sieht. Ich halte das für einen sehr optimistischen Ansatz, denn diese Leute sind teilweise so tief in ihren rechtsradikalen Wahnwelten unterwegs, dass Kritik sie nicht erreicht und sie einen bestenfalls einfach kommentarlos blocken. Kann aber auch sein, dass man tagelang mit Shitstorms zu kämpfen hat.

Die weniger optimistische, wenn auch irgendwo resignierte Weise des Umgangs wäre, diese Accounts zu blocken – nicht damit man sie nicht mehr sieht im Sinne von wegschauen, sondern schlicht um deren Reichweite zu reduzieren. Man muss sich dabei nichts vormachen – in ihren Filterblasen werden diese Leute genau so weiter hetzen wie vorher. Aber man kann als Einzelner kaum die Welt retten.

Nun machen sich einige Twitterer bereits die Arbeit, nahezu Tag und Nacht durch den ganzen ekelhaften brauchen Sumpf zu waten und Accounts zu sperren, bzw diese öffentlich zu machen. Als Beispiel sei hier @Tigerelch genannt, der mehrmals am Tag mit dem Hashtag #wegdamit immer so 5-8 Accounts zum Blocken anbietet. Diese Tweets sehen beispielsweise so aus. [ Update: Man muss, um die unten gezeigten Mimiken benutzen zu können, natürlich @Tigerelch folgen. ]

Jetzt kann man das natürlich in Twitter direkt und manuell machen, aber a) verpasst man dann möglicherweise einen großen Teil und muss dann mühsam nachkarten, und b) habe ich irgendwas mit Computern zu tun und bin ein fauler Hund. Also automatisieren. Ich habe das nun auf drei Wegen gemacht, die ich wechselweise im Probebetrieb am Laufen habe. Wer nun rein aus dem Windows-Umfeld kommt, kann sich wieder hinlegen – das funktioniert so alles nur auf Linux oder Unix (wobei ein Raspberry Pi mit Raspbian dafür schon reichen würde). Alle drei Varianten setzen twidge als Twitter-Kommandozeilenclient voraus.

Weg Nr. 1: Per E-Mail

[ Update: Das war der erste Gehversuch einer Automatisierung. Tatsächlich ist es eher eine Halbautomatisierung, denn es ist eine manuelle Aktion nötig. Immerhin aber nur eine und nicht deren 6 oder 8. Die Lösung ist überholt zugunsten von Nr. 2. ]

Dieser Web setzt einen eigenen Unix-Mailserver voraus, auf dem es auch Procmail gibt. Procmail wird so konfiguriert, dass er an Hand einiger Regeln bestimmte ankommende Mails erkennt und automatisiert verarbeitet. Der Regelsatz könnte einfacher nicht sein:

# pipe all mail from myself concerning Twitter blocks into twitblock.sh

:0 : twitblock.lock
* ^From:.*meine@email-adresse.de
* ^Subject:.*Tweet.*von.*digitaler.*Gutmensch
| twitblock.sh

Die erste Regel (die mit einem Stern beginnt) prüft, dass die Mail von mir selbst kommt – hier muss man seine eigene Adresse einsetzen. Die zweite Regel untersucht das Subject der Mail – das wird vom Mailclient (in meinem Fall K-9) automatisch eingesetzt.

twitblock.sh ist nun ein Shellskript, dass die Mail auf der Standardeingabe entgegen nimmt und auswertet:

#!/bin/sh

TEMP=$(mktemp $HOME/tmp/XXXXXX)
LOG="$HOME/tmp/twitblock.log"

date >> $LOG

grep ^https://t=2Eco/ | \
sed 's/=2E/./' | \
while read URL ; do
  USER=$(wget -q -O - $URL | sed -n 's/.*content="Die neuesten Tweets von .* (\(@[^)]*\)).*/\1/p')
  echo twidge block "$USER" >> $LOG
  twidge block "$USER" >> $LOG 2>&1
  if [ $? -gt 0 ] ; then
    sleep 2
    twidge block "$USER" >> $LOG 2>&1
  fi
  if [ $? -gt 0 ] ; then
    sleep 2
    twidge block "$USER" >> $LOG 2>&1
  fi
done

Im Wesentlichen liest hier der grep direkt von der Standardeingabe und sucht die Zeilen mit dem Twitter-URL-Verkürzer https://t.co/blafasel. Die MIME-Sonderzeichen (=2E ist ein Punkt) wandelt der erste sed um, und dann wird ein Link nach dem anderen mittels wget geholt und der eigentliche Benutzername gesucht. Letzteres macht der zweite sed mit dem regulären Ausdruck. Dann noch etwas Logging und der eigentliche Block mittels twidge. Leider bietet der twidge keine Option fürs Melden — wer also melden will, muss das nach wie vor von Hand tun.

Die Fehlerbehandlung am Ende ist dem Umstand geschuldet, dass curl, das von twidge intern benutzt wird, gelegentlich auf die Nase fällt mit Fehlermeldungen wie:

twidge: user error (Failure performing the request. [reason=CurlRecvError])

Egal, einfach nochmal versuchen, das stört nicht.

So, und jetzt brauche ich im Androiden-Twitter nur noch einen Tweet mir selber per Mail schicken. Rechts neben dem Tweet den kleinen Pfeil antippen, „Tweet teilen via“, Mailprogramm auswählen, und fertig. Nach wenigen Sekunden sind die aufgelisteten Accounts blockiert.

Etwas Vorsicht ist geboten: Da die Mailschnittstelle prinzipiell öffentlich ist, ist sie gegen Missbrauch nicht besonders gut geschützt. Beispielsweise könnten gewisse Kreise darauf kommen, die Schnittstelle zu nutzen, um einem Blocks unterzuschieben.  Wenn einem dass suspekt ist, kann man ggf. eine völlig obskure Mailadresse benutzen, die nirgendwo öffentlich bekannt ist, beispielsweise cbf08addffd99938d84afa28cdf1931d@mailserver.de. Das ist auch nicht 100% dicht, aber schon viel besser.

Weg Nr. 2: Zeitgesteuert per Skript

Eleganter ist natürlich die vollständige Automatisierung per Skript, das zeitgesteuert (z.B. einmal die Stunde) aufgerufen wird und die Timeline durchforstet nach passenden Tweets. Gegenüber der Maillösung hat das den Vorteil, dass es ohne jeden Benutzereingriff funktioniert und vergleichen mit der Mailschnittstelle nicht ohne weiteres zu hacken ist.

Dazu habe ich in meiner crontab folgenden Eintrag:

3 * * * * /usr/bin/twidge lsrecent -asu -e $HOME/bin/twidge-exec.sh

Twidge ist nämlich in der Lage, mittels lsrecent immer nur die letzten 20 Einträge zu holen, mit dem Schalter -a beliebig viele und mit -su nur die seit dem letzten Aufruf. -e schließlich übergibt einem externen Programm vier Optionen auf der Kommandozeile, unter anderem die Tweet-ID und den Benutzernamen des Twitterers. Und die werten wir in dem Skript twidge-exec.sh aus:

#!/bin/sh

# twidge command line options
# 1. update ID -> fetch with wget 
# 2. username 
# 3. suggested message-ID for mails
# 4. update text itself (complete?)

LOG="$HOME/tmp/twitblock.log"
mkdir -p ~/tmp/twidge-exec
cd ~/tmp/twidge-exec

# prüfen ob von Tigerelch, wenn nicht: beenden. 
if [ "$2" = "Tigerelch" ] ; then
  echo >> $LOG
  date >> $LOG
  # holen mit wget 
  echo "getting https://twitter.com/Tigerelch/status/$1" >> $LOG
  wget -q "https://twitter.com/Tigerelch/status/$1"

  # prüfen ob #wegdamit, wenn nicht, beenden. 
  egrep -q " content=.*#wegdamit" "$1" || exit 0

  # ok, seems legit. pick user names. 
  # then, iterate and report / block them
  sed -n 's#.*data-expanded-url="https://twitter.com/\(.*\)" class=.*#\1#p'< "$1" | \
  sed 's/".*$//' | \
  while read USER ; do
    echo twidge block "@$USER" >> $LOG
    twidge block "@$USER" >> $LOG 2>&1
    # repeat if unsuccessful
    if [ $? -gt 0 ] ; then
      sleep 2
      twidge block "@$USER" >> $LOG 2>&1
    fi
    # repeat if unsuccessful
    if [ $? -gt 0 ] ; then
      sleep 2
      twidge block "@$USER" >> $LOG 2>&1
    fi
  done

  # clean up 
  rm -f "$1"

fi

exit 0

Das Skript prüft zunächst, ob ein Tweet überhaupt von dem bewussten User kommt und tut ansonsten nichts. Wenn ja, prüft es noch, ob es sich um einen #wegdamit-Tweet handelt. Wenn ja, extrahiert es direkt aus dem rohen HTML die Links auf die zu blockenden Benutzeraccounts und blockt diese dann mittels twidge wie oben.

Diese Erkennung funktioniert nicht zu 100%, da @Tigerelch manche nicht-Blocker-Tweets auch mit #wegdamit kennzeichnet, aber bislang habe ich keine false positives gesehen.

Ja und dann tropft das Ding Stunde um Stunde dahin und blockt fleißig, was herein kommt.

Weg Nr. 3: per direktem Kommandozeilenaufruf

Nur um der Chronistenpflicht zu genügen und weil es so einfach ist, wollte ich noch einen direkten Aufruf per Kommandozeile auf meinem Linux-Desktop (Skript twidge-block.sh). Das Skript macht es sich einfach und extrahiert aus dem Aufruf

~$ twidge-block.sh https://twitter.com/Tigerelch/status/951052219662692352

den Namen des Twitterers und die Tweet-ID, und ruft dann das in o.g. Nr. 2 gezeigte Skript auf.

#!/bin/sh

# https://twitter.com/Tigerelch/status/951052219662692352

UPDATEID=$(basename "$1")
USER=$(basename $(dirname $(dirname "$1")))

$HOME/bin/twidge-exec.sh $UPDATEID $USER 1 tata

Den Link zum Tweet bekommt man in der Weboberfläche durch Klick auf den kleinen Pfeil rechts, dann „Link zum Tweet kopieren“. Auf der Kommandozeile einfügen, fertig.

 

Abschließend noch die Überlegung, dass das schickste natürlich eine Art zentraler Datenbank mit allen zu sperrenden Accounts wäre. Im Prinzip täte es auch eine per Webserver abrufbare Textdatei (ja OK, ich bin da old-school). Alternativ könnte man die Export-Import-Schnittstelle von Twitter selbst nutzen, die wohl schon geahnt haben, dass das mal ganz nützlich sein könnte. Die muss man mit einer CSV-Datei füttern. Ideas welcome!

Das Gesetz der Anziehung – Wahrheit oder Humbug?

Da bin ich kürzlich, ausgelöst durch eine Twitter-Debatte über Oprah Winfrey, auf das so genannte „Gesetz der Anziehung“ gestoßen, und in der Folge auf einen Blog-Eintrag gleichen Titels. Darauf wollte ich direkt antworten, aber die Antwort wurde zu lang. Daher an dieser Stelle die Replik. Bitte erst besagten Blog-Eintrag lesen.

Ich halte die Abhandlung für sehr gewagt, voll mit Denkfehlern und logischen Fehlschlüssen. Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll.

Gravitation: Soll das beschriebene Prinzip der Gravitation schlüssig begründen, warum es sich lohnt, sich mit dem „Gesetz der Anziehung“ zu beschäftigen? Soll diese Betrachtung irgendeine Analogie begründen? Davon abgesehen ist die simple Betrachtung, dass Massen sich „gegenseitig anziehen“, in der Physik seit Einstein längst überholt. Diese Betrachtungsweise stammt aus der Zeit Newtons, weil man es da noch nicht besser wusste und kein besseres Erklärungsmodell dafür hatte. Seit der Relativitätstheorie (ich hoffe, ich muss nicht den  in der empirischen Forschung benutzten wissenschaftlichen Theoriebegriff erklären, vor allem nicht den der Evidenz) geht man von einer Beeinflussung des Raumes selbst durch Masse aus. Der Analogieschluss auf der Basis des Wissens des 18. Jahrhunderts läuft also schon mal ins Leere.

„Philosoph“ (Freund der Weisheit) wurde damals jeder genannt, der sich mit geistes- oder naturwissenschaftlicher Forschung beschäftigte. Man unterschied das damals noch nicht, einmal weil man die Begriffe dafür nicht hatte, weil man zwischen Geistes- und Naturwissenschaften nicht differenzierte, und weil man damals als Einzelperson noch Universalgelehrter sein konnte. Heute ist das Wissen der Menschheit erheblich viel größer, und letzteres ist deswegen nicht mehr möglich. Der moderne Philosophiebegriff ist aber vor allem geisteswissenschaftlich besetzt – damit zu begründen, dass das „Gesetz der Anziehung“ irgendwas positiv besetztes im Sinne moderner naturwissenschaftlicher (deduktiver, evidenzbasierter) Forschung sein kann, ist Unfug , erinnert an den Kunstgriff Nr. 30 der Eristischen Dialektik von Schopenhauer und gehört in den Bereich der Pseudowissenschaft.

Dass die Kirche das Urteil gegen Galilei erst 1992 widerrufen hat, sagt eine Menge aus über die Wissenschaftsfreundlichkeit und die ideologischen Beharrungskräfte der Kirche, aber nicht über den Wahrheitsgehalt der Aussagen Galileis.

Richtig ist, dass wissenschaftliche Forschung häufig mit einer Hypothese beginnt. Aber sie endet um Himmels willen nicht dort. Jemand macht eine Beobachtung, stellt eine Hypothese dazu auf, wie diese Beobachtung zustande kommt, und überprüft diese. Dazu muss die Hypothese so formuliert werden, dass sie falsifizierbar ist; sie muss so dokumentiert werden, dass andere sie nachvollziehen und überprüfen können; und sie muss sinnvolle Vorhersagen über das Verhalten des Forschungsgegenstandes ermöglichen. Wenn man irgendwann feststellt, dass die Hypothese nicht unter allen Bedingungen im o.g. Sinne funktioniert, muss sie überarbeitet oder komplett über Bord geworfen werden. Die Randbedingungen müssen jedenfalls klar sein. Die Homöopathie beispielsweise hat das bis heute nicht geschafft. Schaffen das die Anhänger des „Gesetzes der Anziehung“? Andernfalls bleibt es bei anecdotal evidence („meiner Omma ihrem Frisöör hat’s aber geholfen!“) und damit für alle praktischen Anwendungsfälle ziemlich sinnlos.

Es stimmt übrigens nicht, dass es keinen Punkt gibt, wo die Dinge ‚zufällig‘ werden. Spätestens seit Heisenbergs Unschärferelation ist es klar, dass es im Bereich der Elementarteilchen nur Wahrscheinlichkeiten gibt, nicht aber eindeutig festlegbare Aussagen. Wer sich schon einmal über das esoterische Maß hinaus mit Quantenphysik beschäftigt hat (die ja für fast alles herhalten muss, was sich Esoteriker nicht erklären können, damit ihre Thesen einen wissenschaftlichen Anstrich bekommen), ist sich darüber ebenfalls im Klaren.

Im Grunde funktioniert das Gesetz der Anziehung ähnlich wie Beten: Wenn man es nur lange genug versucht, seinen unsichtbaren Freund im Himmel um irgendwas zu bitten, dann wird irgendwann irgendwas passieren. Irgendwas. Zeichen. Wenn man nur fest daran glaubt, wird man immer glauben, irgendwelche Zusammenhänge zu sehen. Unser Gehirn funktioniert so: Es will Zusammenhänge erkennen. Leider übertreibt es manchmal und hält korreliert für kausal. Beim „Gesetz der Anziehung“ ersetzt das Universum den lieben Gott. Erklären tut es genau gar nichts – außer man will korreliert mit kausal verwechseln.

Und nein, es hat nicht alles offensichtliche Ursache und Wirkung. Nicht alles wird von höheren Mächten gesteuert. Es gibt manchmal schlicht profane Zufälle (ich vermute, das meiste, was um uns herum passiert, sind Zufälle – ein Umstand, den viele Menschen nicht ertragen wollen und sich deswegen auf höhere Entitäten berufen). Leider differenziert das auch dieser Blog-Eintrag nicht sauber.

Naiv ist es, Weltbildern auf Basis des Wissenstandes des 18. Jahrhunderts oder gar des Mittelalters anzuhängen. Die Menschheit ist deutlich weiter.

KrankenkasseohneHomöopathie

Unter dem Hashtag #KrankenkasseohneHomöopathie fand übers vergangene Wochenende eine heftige Diskussion zu der Frage statt, ob gesetzliche oder Ersatzkassen homöopathische Leistungen bezahlen sollten.

Zur Homöopathie habe ich persönlich eine dezidierte Meinung – im Jahr 2017 halte ich es für reine Scharlatanerie, auf der Basis von bereits im 18. Jahrhundert überholten Forschungsmethoden Menschen zu erzählen, garantiert wirkstofffreie (siehe auch Avogadro-Zahl) Zuckerkügelchen oder alkoholische Auszüge trügen irgendeine nachvollziehbare Wirkung in sich. Der Hauptgrund ist jegliches Fehlen belastbarer Studien zur Frage der Wirksamkeit (die zu erbringen der Gesetzgeber den Herstellern homöopathischer „Arzneistoffe“ freundlicherweise erlassen hat, was insofern lustig ist, weil das Erstellen solcher Studien einen signifikanten Teil an den Forschungsausgaben in der medizinischen Forschung ausmacht) sowie das Fehlen jeglicher plausibler Erklärungen zu den Wirkungsmechanismen.

Zweifelhafte Argumentationslinien

Daher möchte ich gerne aufzeigen, wie Homöopathie-Befürworter argumentieren. Die Vorsitzende des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ), Cornelia Bajic, warf eine Studie aus dem Jahr 2016 in die Diskussion, die der Verein selbst in Auftrag gegeben hatte und die an Hand der Auswertung bereits vorhandenen Materials die Wirksamkeit von Homöopathie belegen soll.

Im Abschnitt „Hintergrund“ ab Seite 7 wird folgendermaßen argumentiert:

Obwohl randomisierte Studien (RCT) als der „Goldstandard“ in der klinischen Forschung gelten, haben sie Nachteile: Sie werden in der Regel an ausgewählten Forschungszentren durch ausgewählte Ärzte und mit ausgewählten, meist angeworbenen Patienten durchgeführt.

In vielen Fällen stellt sich Jahre später unter Alltagsbedingungen heraus, dass die Medikamente anderen Patienten in anderem Kontext und mit anderen Begleiterkrankungen und -medikamenten verabreicht werden, als dies in den Zulassungsstudien erfolgte, mit anderen Outcomes und manchmal auch unerwünschten Wirkungen. Forschungsergebnisse aus RCTs sind deswegen nur eingeschränkt auf den klinischen Alltag übertragbar.

Aus diesem Grund sind ergänzende Studien, die die Wirksamkeit und Sicherheit von Medikamenten unter Alltagsbedingungen und mit Alltagspatienten untersuchen, wichtig und werden zunehmend eingefordert. Bei diesen klinischen Studien, die unter Alltagsbedingungen stattfinden, spricht man von „Versorgungsforschung“.

Das muss man mal genau lesen. Da wird der Methode RCT (randomisierte Studien) angekreidet, dass in der Praxis auch weitere Einflüsse für einen Behandlungserfolg ausschlaggebend sind, die den Gesamtwirkungsgrad reduzieren können. Das trifft aber auf „konventionelle Medizin“ und Homöopathie gleichermaßen zu. Genau aus dem Grund macht man solche klinischen Studien, um Fremdeinflüsse und Fehlerquellen sicher erkennen und ausschließen oder zumindest herauszurechnen zu können und sicher zu sein, dass die beobachteten Effekte einer bestimmten, klar identifizierten Ursache zuzuschreiben sind („attribution“). Der DZVhÄ argumentiert nun, das sei in der Praxis gar nicht sinnvoll, sondern man müsse das Gesamtsystem Behandlung betrachten. Es entsteht der Eindruck, dass man sich damit um die Beantwortung der eigentlichen Frage drücken will, welche medizinische Wirkung denn dem homöopathischen Präparat selbst zweifelsfrei zugeschrieben werden kann, und lieber eine Nebelkerze wirft. Gleichzeitig wird versucht, den zunächst als Goldstandard (mit Anführungszeichen) bezeichneten Ansatz mit einem simplen rhetorischen Trick zu entwerten – siehe auch Schopenhauers Eristische Dialektik, Kunstgriff Nr. 33.

Rhetorische Tricks statt klarer Aussagen

Ich stimme dem Ansatz insofern zu, als dass Fehleinnahmen seitens der Patienten, Fehldosierungen, Nachlässigkeiten, Fremdinfektionen zB., und andere Faktoren die Wirkung aller Medikamente relativieren. Aber das ist ja gerade, was eine korrekt ausgeführte klinische Studie mit hinreichend großer Stichprobe, doppelblinder Verabreichung der Testpräparate und einer ausreichend großen Kontrollgruppe vermeiden will, um zu wissen, was das Medikament selbst leistet (Nebenwirkungen eingeschlossen!). Dass man sich in der Praxis dem Ideal der Medikamentengabe immer nur annähern kann, ist eine Binsenweisheit und gilt für alle Präparate gleichermaßen.

Wenn man dem Argument folgt, bedeutet das konsequenterweise, dass es völlig egal ist, was man dem Patienten gibt (so lange die verabreichten Stoffe nicht gesundheitsschädlich sind), weil sich das je nach „sozialem Status“ alles relativiert. Das könnten dann auch Gummibärchen sein.

Mehr habe ich von der Studie ehrlich gesagt nicht gelesen. Wenn in den ersten wenigen Abschnitten schon klar gesagt wird, dass die verwendeten Methoden wiederum nicht wissenschaftlichen Ansprüchen genügen und man statt dessen hofft, die eigentliche Frage erneut vernebeln zu können, dann ergibt sich die weitere Beschäftigung damit von allein.

Alles wäre gut, wenn die Homöopathie-Befürworter eingestehen würden, dass ihre Methode sich kaum davon unterscheidet, wie eine Mutter ihr Kind tröstet, das sich verletzt hat, und ihm zum Trost besagtes Gummibärchen gibt — nach dem Motto

Mama legt dir jetzt das Gummibärchen auf dein Aua Knie, und das hilft dir gegen den Schmerz. Wenn es nicht mehr aua macht, darfst du das Gummibärchen aufessen.

Gegen eine solche Behandlungsmethode wäre nichts einzuwenden, wenn man das den Patienten klar machte und nicht mit viel Hokuspokus und schamanenhaftem Getue versuchen würde, den Menschen etwas vom Pferd zu erzählen. Auch ich würde mir manchmal wünschen, dass ein Arzt sich für seine Patienten mehr Zeit nehmen könnte, wenn ihn seine Fallpauschalen nicht drücken würden. Daran müsste meiner Meinung nach dringend was geändert werden. Aber das hat doch nichts mit der Wirksamkeit von Globuli zu tun. Klar nutzen manche Ärzte die Möglichkeit, homöopathische Leistungen abzurechnen, um mehr (Gesprächs-)Zeit für ihre Patienten zu haben, auch wenn sie selbst mit Homöopathie als solcher nichts am Hut haben.

Wie wäre es mit Ehrlichkeit?

Aber wäre es nicht ehrlicher, seitens der Krankenkassen und des Bundesgesundheitsministeriums auf die Erstattung „alternativer“ Heilmittel und Leistungen zu verzichten und statt dessen die Fallpauschalen den realen Anforderungen anzupassen oder abzuschaffen?

(Eine Weile lang erlag ich der Versuchung, an eine Verschwörungstheorie zu glauben, dass die Kassen auf diese Weise bei Patienten, die nur leichte Wehwehchen haben und im Wesentlichen etwas Zuspruch brauchen, Geld sparen könnten, das letztlich allen Patienten zugute kommt. Allerdings räumte die Techniker Kasse selbst ein, dass die entstehenden Kosten sogar höher seien. Damit war meine wunderschön ersponnene Verschwörungstheorie („cui bono“, dunkle Mächte im Hintergrund, Geeeeeld!) dahin. Ich war schon drauf und dran zu „forschen“, ob es einen Zusammenhang gibt zwischen Kassen, die Homöopathie bezahlen, und den Rothschilds. Hätte ja sein können. Nein, Entwarnung, es geht offenbar ganz profan ums Marketing.)

Spätestens an dieser Stelle erwarte ich mir in den u.g. Kommentaren den klassischen Whataboutismus, dass in der klinischen Forschung auch nicht alles mit rechten Dingen zugeht und dass dort auch Egomanen und Scharlatane herum laufen. Ja, das stimmt unbestritten. Aber das erhöht nicht die Wirksamkeit homöopathischer Kügelchen, und das war hier auch gar nicht das Thema. Setzen, sechs.

Zur Quantenphysik in der Homöopathie

Wer sich übrigens eine Weile lang mit dem Thema behauptete Wirkungsmechanismen beschäftigt, wird in einschlägigen Foren immer wieder auf laienhafte Erklärungsversuche stoßen, nachdem die Quantenphysik dafür verantwortlich sein soll, dass die Information des eigentlichen Heilmittels (zB. Arnikatinktur oder elementarer Schwefel) durch das Verschütteln auf das Wasser übergehen und sich dort mit jeder Schüttelstufe potenzieren soll. Also je öfter ich um den Faktor 10 oder 100 verdünne, desto wirksamer wird der Stoff.  Nun gibt es in der Quantenphysik allerdings keinen auch nur ansatzweise plausiblen Mechanismus, der einen solchen Vorgang erklären würde, und die Vertreter dieser Hypothesen unternehmen auch gar keinen Versuch, einen solchen Mechanismus zu finden und schlüssig zu erklären. Für Zuhörer, die Quantenphysik für etwas ganz tolles und magisches halten und diese jedenfalls nicht im Ansatz verstehen, reicht das aber offenbar, um den Glauben an irgendeine magische Wirkung aufrecht zu erhalten und in den sozialen Netzen weiter zu verbreiten. Schließlich gilt der Satz „Jede hinreichend fortschrittliche Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden.“ Gleichzeitig haben wir es hier mit einem weiteren billigen Rhetorik-Trick aus der Schatzkiste Schopenhauers zu tun, nämlich Kunstgriff Nr. 30. Wer würde schon beispielsweise Einstein in Frage stellen, der schon von der „spukhaften Fernwirkung“ gesprochen hat. Dass ein in solcher Weise konstruierter Zusammenhang als furchtbarer Stuss gelten muss, merkt ja der Laie nicht.

Zu dem oben genannten schamanenhaften Getue noch eine Anmerkung. Ich verstehe manche meiner Mitmenschen nicht. Die Skepsis an universitärer Forschung scheint in gleichem Maße größer zu werden, wie das allgemeine Bildungsniveau in Sachen Mathematik und Naturwissenschaften sinkt. Die Menschen beginnen, „selbst zu forschen“ (also YouTube-Videos zu suchen, in denen andere Laien schon was zu einem Thema gesagt haben)  und „frei zu denken“ und sich aus der empfundenen Abhängigkeit von den „Göttern in weiß“ zu lösen. Gleichzeitig werfen sie sich Scharlatanen wie Jim Humble, Ryke Geerd Hamer, Stefan Lanka oder Andrew Wakefield an den Hals, die außer herbeifantasierten Heilsversprechen, schrecklichen Höllenqualen oder den gerne zitierten Denkfehlern „wenn DIE gegen uns sind, dann MÜSSEN wir ja recht haben!!!“ und „meiner Omma ihrer Frisöörin hat’s auch geholfen!!!“ nun so gar nichts anzubieten haben. Verstehe ich nicht. Davon abgesehen ist der Markt „alternativer Heilmittel und -methoden“ ein genau solches Milliardengeschäft wie die klassische Pharmaindustrie. Vom Regen unter Umgehung der Traufe gleich in den Abfluss.

 

WIR WERDEN ALLE BELOGEN!!!!!!

Ist Euch schon mal aufgefallen, wie viel in den Lügenmedien gelogen wird? So oft erwische ich die dabei, dass sie Halbwahrheiten oder Unfug schreiben. Das machen die bestimmt extra, um uns alle dumm zu halten. Schließlich wird die Lügenpresse ja von DENEN DA OBEN gesteuert!!!!! Man kann sich also nicht darauf verlassen, dass die die Wahrheit sagen. Also geht man sicherheitshalber davon aus, dass sie immer lügen. Und aus dem Grund MUSS immer das Gegenteil von dem wahr sein, was in der Zeitung steht oder sonstwo. Demzufolge gibt es auch keine  „natürlichen Ursachen“. Und Zufälle erst recht nicht!!!! Das ist auch alles von DENEN DA OBEN gesteuert.

Geht also Ihr mal weg mit Euren „Fakten“ und Eurer „Wissenschaft“. Mathe war eh doof. Und der Lehrer hatte NULL Ahnung.

Einige Fragen an die „Deutsche Reichsdruckerei“ des Erhard Lorenz

Nachdem die Augsburger Allgemeine heute einen kleinen Beitrag über Erhard Lorenz‘ „Deutsche Reichsdruckerei“ gebracht hat, dachte ich mir, den Herrn Lorenz könnte man mal ein bißchen trollen. Ich habe ihm folgende E-Mail geschickt und harre gespannt der Antwort.

Sehr verehrter Herr Lorenz,

Bei der Lektüre Ihrer Heimatseiten bin ich auf einige Ungereimtheiten gestoßen, die ich auf meine Unwissenheit zurückzuführen bereit wäre. Vielleicht können Sie ein wenig Licht ins Dunkel bringen.

Auf der Seite „Völkerrechtliche Legitimation“ beziehen Sie sich auf die Militärregierung. Daraus würde ich schließen, dass Sie nach wie vor davon ausgehen, dass Deutschland von den Alliierten besetzt ist, denn sonst gäbe es ja keine Militärregierung. Wenn das so ist, kommt auch die Haager Landkriegsordnung zur Anwendung, damit auch Artikel 16 derselben, der den Versand der Kriegsgefangenenpost regelt. Da steht: „Briefe, Postanweisungen, Geldsendungen und Postpakete, die für die Kriegsgefangenen bestimmt sind oder von ihnen abgesandt werden, sind sowohl im Lande der Aufgabe, als auch im Bestimmungsland und in den Zwischenländern von allen Postgebühren befreit.“ Warum lehnen Sie dann Kriegsgefangenenpost ab, und wo kommen bei Ihnen die 2, 4 oder 6 Cent her?

Als Gerichtsstand legen Sie in den AGB Ziffer 10 den „Sitz der Deutschen Reichsdruckerei“ fest, mithin also das Amtsgericht Neuss. Wenn aber die Bundesrepublik Deutschland nicht existiert, welche Legitimation hat dann Ihrer Meinung nach das Amtsgericht Neuss?

In Ihren AGB Ziffer 9 beziehen Sie sich auf das Datenschutzgesetz? Welches Datenschutzgesetz meinen Sie? Soweit ich weiß, gab es im Deutschen Reich kein Datenschutzgesetz, und das der Bundesrepublik Deutschland dürfte nach Ihrer Definition ja gar keine Geltung besitzen. Wenn Sie das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) meinen, haben Sie mit Ihrem Rechenzentrumsprovider 3W-SERVICE Internet Solutions einen Auftrag zur Datenverarbeitung (ADV) gemäß §11 BDSG abgeschlossen? Wo kann ich diese einsehen? Wie gestalten Sie den Übergang auf die ab Mai 2018 geltende und umzusetzende EU-Datenschutzverordnung?

Inhalt und Form von AGB legen in Deutschland die §§305-310 BGB fest. Beziehen Sie sich darauf oder auf eine ältere Fassung von vor 1918? Wo kann man die einsehen, und vor welchem Gericht findet diese Anwendung?

Auf der Seite zur Reichs-Fahrerlaubnis erwähnen Sie die StVZO, namentlich den §2. Den gibt es aber gar nicht (mehr); die §§ 1 bis 15l wurden mit Wirkung vom 18. August 1998 (BGBl. I S. 2214, 2294; VkBl.1998 S. 982) aufgehoben. Ansonsten gab es die StVZO unter dem Namen „Verordnung über die Zulassung von Personen und Fahrzeugen zum Straßenverkehr“ ohnehin erst seit 1937. Worauf beziehen Sie sich also? In welcher Fassung findet sich der von Ihnen in §2 zitierte Satz „Gilt nicht für die Bundesrepublik Deutschland“? Ohnehin – warum würde ein Land ein Gesetz erlassen, das dann explizit nicht für dieses Land gelten sollte?

Warum brauche ich einen BRD-Führerschein, wenn Sie mir doch eine Reichs-Fahrerlaubnis erteilen? Außerdem: Wenn Sie mir eine Reichs-Fahrerlaubnis erteilen, stellen Sie mir dann auch einen Reichs-Führerschein aus? Den finde ich auf Ihrer Heimatseite nicht.

Noch eine Frage zu Ihren Telefonnummern. Ihre Mobilfunknummer ist im Netz der Deutschen Telekom gemeldet. Die Deutsche Telekom befindet sich als ehemaliges Staatsunternehmen immer noch zu knapp 32% im direkten oder indirekten Besitz des Bundes. Haben Sie damit nicht einen konkludenten Vertrag mit der Bundesrepublik Deutschland abgeschlossen?

Abschließend zum Versand. Wo kann ich die Versandgebühren einsehen? Wenn Sie ins Gebiet des Deutschen Reiches versenden, dann ja sicherlich auch in die Provinz Ostpreußen nach Königsberg, das sich derzeit bedauerlicherweise unter dem Namen Kaliningrad unter russischer Verwaltung befindet. Was kostet ein Versand dorthin?

Sind Ihre Lieferungen übrigens frei von der bundesrepublikanischen Mehrwertsteuer?

Sie sehen, verehrter Herr Lorenz, ich habe es mir nicht leicht gemacht.

Hochachtungsvoll auf baldige Antwort hoffend,
N.N.

Ich bin gespannt, ob er sich angesichts der kognitiven Dissonanz zu einer Antwort durchringen wird.

[ Update 25.10.2016 14:54 ]

Es gibt Antwort:

bildschirmfoto-vom-2016-10-25-145303

Hmmm. Jetzt hat er keine meiner wichtigen Fragen beantwortet. Das finde ich schade, wenn auch nicht überraschend. Ich frage mich allerdings, wie er den Nebensatz „denn es ist nicht möglich etwas zu wiederlegen was nicht ist.“ meint. Gibt er damit nicht zu, dass das alles Kokolores ist?

Darauf musste ich folgendes antworten:

 

Lieber Herr Lorenz,

jetzt haben Sie meine Fragen leider nicht beantwortet. Das trägt nicht zur Auflösung der vermeintlichen Widersprüche und auch nicht zur Vertrauensbildung bei, völlig unabhängig von der Motivation, die Sie mir unterstellen. Wenn Sie mich dazu auffordern, das Thema richtig zu erforschen, dann tue ich das hiermit und wiederhole meine Fragen, um deren Beantwortung ich Sie höflich bitte. Wenn Sie das nicht möchten, ist auch das eine Art Antwort, und dann muss ich davon ausgehen, dass Sie Ihre Angaben auf der Heimatseite als widersprüchlich und unvollständig akzeptieren und stehen lassen möchten.

Bezogen auf meine Frage nach der Mehrwertsteuer nehme ich Ihren Satz „denn es ist nicht möglich etwas zu wiederlegen was nicht ist“ mal als Antwort in dem Sinne, dass Sie keine Umsatzsteuer auf Ihre Produkte und Dienstleistungen abführen.

Mit freundlichen und ganz und gar nicht staatenlosen Grüßen (denn ich kann mit meinen Ausweisen und Pässen unbehelligt nahezu überall hin reisen, ganz im Gegensatz zu Ihnen mit Ihren Papieren),
N.N.