Einige Fragen an Menschen, die glauben, die Erde sei flach

Menschen, die nach 2000 Jahren technischen und mathematischen Fortschritts (eigentlich schon nach 4-5000 Jahren – die ägyptischen Pyramiden exakt nach Norden ausgerichtet hat man nicht rein zufällig) und nach 400 Jahren Aufklärung wieder daran glauben (wollen), dass die Erde flach ist und alles nur ein Fake, scheinen eine besondere Spezies zu sein. Ich kann nicht verstehen, was an diesem Weltbild so attraktiv sein soll, attraktiver jedenfalls als das sonst jedermann geläufige Modell, dass die Erde in etwa Kugelform besitzt und in ca. 150 Millionen Kilometern Entfernung um eine Sonne kreist, die einen Durchmesser von rund 1,3 Millionen Kilometer hat, eine Oberflächentemperatur von etwa 6000 Kelvin und die ansonsten ein ganz normaler G2-Hauptreihenstern ist. Irgendwas stört die Leute daran. Mir persönlich scheint die „Theorie“ der Flachen Erde jedenfalls eines der abwegigsten Weltbilder zu sein, denn sie hat im täglichen Leben überhaupt keine praktische Relevanz, selbst wenn sie stimmte, vor allem weil man zu ihrer Aufrechterhaltung von Fliegerei über Astronomie, die ISS und Satellitennavigation, -fernsehen und -telefonie wirklich fast alles ausblenden muss, was das moderne Leben ausmacht. Vielleicht geht es genau darum.

Wie es zu dieser Auferstehung des Flache-Erde-Weltbilds kam, insbesondere durch Betreiben der Flat Earth Society, kann man in der Wikipedia nachlesen. Über die Motivation der Flache-Erde-Anhänger kann ich mir kein Urteil bilden, außer dass auffällt, dass diese in diversen Foren einschließlich Facebook immer wieder von schlagenden „Beweisen“ vor allem in Form diverser YouTube-Videos berichten. Dass die Macher dieser „Beweise“ sehr häufig optischen Täuschungen oder ihrer Unkenntnis physikalischer Gegebenheiten aufsitzen, bemerken die Verbreiter dieser Videos meistens nicht.

Aber okay. Challenge taken. Ich habe hier einige Fragen zusammengestellt, auf deren nachvollziehbare Antworten ich gespannt warte. Wohl gemerkt, ich stelle keine Behauptungen auf, sondern ich stelle lediglich einige Fragen, von denen ich erwarte, dass ein Flache-Erde-Modell diese wird widerspruchsfrei beantworten können (was unter Annahme einer ungefähr kugelförmigen Erde ohne weiteres möglich ist). Wo ich Annahmen mache, um eine Frage herzuleiten, sage ich das explizit. Was ich erwarte, sind nachvollziehbare Antworten. Behauptungen, die zu ihrer Begründungen weitere unbewiesene Behauptungen machen müssen, zählen nicht. Ein Beweis einer Antwort ist auch nicht, eine steile Behauptung nach dem Motto „das ist alles fake!!!“ zu geben – der Wahrheitsgehalt einer solchen Behauptung wäre nachzuweisen. Annahmen bei den Antworten sind wie im Wissenschaftsbetrieb üblich zulässig, aber nachvollziehbar zu begründen.

Um keine Langeweile aufkommen zu lassen: Die Fragen sind natürlich widerspruchsfrei zu beantworten. Einzelne Fragen lassen sich sicherlich innerhalb des Flache-Erde-Modells beantworten, auch ohne weitere Prämissen einzuführen. Alle Fragen widerspruchsfrei zu beantworten dürfte hingegen nicht so einfach sein (ich halte es für unmöglich — nicht umsonst haben die Menschen sich schon vor Jahrhunderten von der Idee der flachen Erde verabschiedet, eben weil sie die Beobachtungen nicht vollständig und widerspruchsfrei beschreiben kann). Aber bitte: Ich nehme das Ergebnis nicht apodiktisch vorweg. Ich möchte ohne Prämissen auskommen können, das heißt rein deduktiv durch Beobachtung und Beschreibung.

Um es spannend zu machen, setze ich eine Belohnung von 1000 (eintausend) Euro aus für denjenigen, der das schafft. 

Ich wäre ehrlich gesagt sehr verwundert, wenn ein Anhänger der Flache-Erde-Idee sich die Mühe machen würde, diese Fragen schlüssig zu beantworten. Kann schon sein, dass mir jemand Links auf irgendwelche YouTube-Videos schickt oder etwas schreibt wie „ich sehe es doch mit meinen eigenen Augen!“ oder „f*ck dich, du Systemtroll!“. Geschenkt. Die Auflistung dient auch mehr dazu, mit Flache-Erde-Anhängern zu diskutieren und ihnen bei Bedarf die eine oder andere kritische Frage zu stellen. Erfahrungsgemäß ist die Unterhaltung dann aber ganz schnell mit wüsten Beschimpfungen beendet.

Aber vielleicht stellt sich ja jemand der intellektuellen Herausforderung.

Fangen wir mit einigen einfachen Fragen an.

  1. Wenn die ISS ein Fake ist, was ist dann der Leuchtpunkt, der zu genau vorausberechneten Zeiten am Himmel über einen hinweg zieht?
  2. Nach Ansicht einiger Flache-Erde-Anhänger sind alle fotografischen Aufnahmen, welche die Erdkrümmung im Weltraum zeigen, computergenerierte Fakes, weil man auch dort einwandfrei sehen könnte, dass der Horizont eine gerade Linie sei. Gekrümmt würde der Horizont ausschließlich durch Verwendung starker Fischaugenobjektive. Dazu zwei Fragen:   Wenn die Erde eine runde Scheibe mit einem Durchmesser von ca. 40.000 km ist, wie würde der Horizont wohl aussehen, wenn man aus einer ausreichend großen Höhe herunter sieht? Machen Sie ein Experiment: Nehmen Sie sich einen runden Deckel, beispielsweise von einem Plastikeimer,  und schauen Sie im flachen Winkel auf die von ihnen abgewandte Kante!  Sehen Sie eine gerade Linie? Wie müsste der Deckel geformt sein, damit man eine gerade Linie sieht? Wie kann es also sein, dass die Erde eine kreisförmige Scheibe ist und trotzdem Fotos existieren, die den Erdhorizont aus größer Höhe als gerade Linie zeigen?   Zweitens: Erklären Sie den optischen Strahlengang in diesem Foto, das von der ISS aus gemacht wurde (solche und ähnliche gibt es Hunderte am Tag, inklusive einem Livestream, wenn sich die ISS auf der Tagseite befindet). Offenbar beschreibt der Horizont eine Kreislinie, und gleichzeitig gibt es im Vordergrund (Sonnensegel!) gerade Linien. Wie müsste ein Fischaugenobjektiv konstruiert sein, das nur den Hintergrund verzerrt?Fischauge-ISS
    Oder dieses hier – da sieht man die Solarpaneele im Vordergrund und den Horizont im Hintergrund. Wie sollte das wohl mit einem Fischaugenobjektiv darstellbar sein?
  3. Wenn der Leuchtpunkt nur „projiziert“ ist, wo steht der Projektor, und wo ist die Projektionsleinwand? Warum sieht man bei Nebel oder Wolken den Projektionsstrahl oder -kegel nicht?
  4. Wäre dann der Taghimmel mit einer im Sommer heiß strahlenden Sonne auch projiziert? Wo ist der Projektor? Warum sieht man bei Nebel oder Wolken den Projektionsstrahl oder -kegel nicht?
  5. Wenn Sie der Meinung sind, dass es keine echten Fotos von der runden Erde gibt, nur computergenerierte Animationen, und die „Glaubisten“ könnten so nicht beweisen, dass die Erde rund sei, wo sind Ihre authentischen Fotos von der flachen Erde?
  6. Wenn die Erde flach ist, wie erklärt es sich dann, dass nördlich des Äquators Tiefdruckgebiete gegen den Uhrzeigersinn und Hochdruckgebiete im Uhrzeigersinn drehen, und südlich des Äquators umgekehrt?
  7. Wenn die Erde flach ist und still steht (also die Sonne über ihr „kreist“), wie lässt es sich erklären, dass sich Hoch- und Tiefdruckgebiete überhaupt drehen?
  8. Wenn die Erde flach ist und nicht rund mit einem heißen Kern, wie entsteht Vulkanismus?
  9. Wenn die Erde flach ist und die darüber „kreisförmig“ oder „spiralförmig“ schwebende Sonne einen Lichtkegel auf die flache Erde scheint, wie lassen sich dann die nachprüfbaren weltweiten Sonnenauf- und -untergangszeiten erklären, die nicht zu einem kreisförmigen Lichtkegelabdruck auf eine Karte der flachen Erde passen, wie er auf der folgenden Zeichnung zu sehen ist?

    Die flache Erde bei pravda-tv.

    Die flache Erde bei pravda-tv.

  10. Wie lässt es sich erklären, dass ein kugelförmiger (oder gerne auch scheibenförmiger) Strahler überhaupt nur einen kreisrunden Lichtfleck auf die flache Erde projiziert, und es dass darüber hinaus nach dem o.g. Bild schlagartig dunkel ist?
  11. Wenn die Erde flach ist und die darüber „kreisförmig“ schwebende Sonne einen Lichtfleck auf die Erde projiziert, beschreiben Sie die Form des Lichtflecks in Worten an Hand der nachprüfbaren weltweiten Sonnenauf- und -untergangszeiten und entwerfen Sie ein Modell des Lichtstrahlers, das diese Form schlüssig begründet.
  12. Erklären Sie außerdem, wieso die Sonne zu jeder Zeit exakt auf der Hälfte der Erdoberfläche zu sehen ist (je nach lokaler Tageszeit unter verschiedenen Betrachtungswinkeln). Müsste nicht der Lichtabdruck im Bild oben zumindest zu Frühlings- und Herbstanfang einen exakten Halbkreis darstellen? Wenn Sie daran zweifeln, rufen Sie einfach Menschen an, die dort leben, wo Sie es hell oder dunkel vermuten, und fragen Sie diese, ob es gerade hell oder dunkel ist.
  13. Wie erklären Sie physikalisch den Unterschied zwischen Schwerkraft und Gravitation, sowie die etymologische Herkunft des Wortes Gravitation?
  14. Wie erklären Sie mit einer flachen Erde das Zustandekommen von Ebbe und Flut? Gelegentlich hört man, dass das Phänomen durch ein leichtes Kippen der Erdscheibe entsteht. Wenn das Kippen der Erdscheibe Ebbe und Flut bewirkt, A) welche Kräfte kippen die Scheibe, und um welchen Winkelbetrag kippt sie? B) warum schwappt dann das Wasser im Meer, wenn es doch keine Gravitation oder Schwerkraft gibt? C) warum schwappt nichts anderes außer dem Meerwasser? D) Wenn das Wasser im Meer durch das Kippen schwappt, warum sieht man das Kippen nicht an den Himmelskörpern?
  15. Wenn die Erde flach ist, wie lässt sich auf der nordpolzentrischen Karte das Missverhältnis der geografischen Ausdehnung beispielsweise des australischen Kontinents in Nord/Süd- bzw. Ost/West-Richtung erklären, verglichen mit den realen gemessenen Bedingungen am Erdboden? Wie könnte eine solch eklatante maßstäbliche Verzerrung zustande kommen?
  16. Wenn die Erde flach ist, müsste sie ja nachgemessenermaßen (und bislang von Flache-Erde-Anhängern weitgehend unbestritten) ca. 40.000 km Durchmesser haben. Wenn man nun eine flache Abbildung der Erdoberfläche als entfernungstreu annimmt (was ja einfach ist: eine Fläche maßstabsgetreu in eine Fläche abzubilden), wie groß ist dann die Entfernung von Sydney nach Santiago de Chile oder nach Johannesburg? Messen Sie auf der o.g. flachen (nordpolzentrischen) Karte! Wenn ich auf meinem Bildschirm die Entfernungen messe, komme ich auf: Durchmesser der Scheibe 12,4 cm. Sydney-Santiago: 8 cm (das entsprächen ca. 25800 km). Sydney-Johannesburg: 7,6 cm (ca. 24500 km).  Bei einer bekannten Flugzeit (Direktflüge ohne Zwischenstopp zB mit Qantas QF0027/28 in 13 -14 Stunden bzw. QF0063/64 mit 12-13 Stunden), wie hoch wäre die jeweilige durchschnittliche Fluggeschwindigkeit? Haben Sie nach der Außerdienststellung der Concorde dafür eine schlüssige Erklärung? Welche Flugzeugtypen haben eine solche Reichweite ohne Zwischenlandung zum Auftanken?
  17. Warum führen die Flugrouten von Sydney ausgehend in der Realität nach Santiago de Chile nicht über Alaska und die US-Westküste bzw. nach Johannesburg quer über China und Saudi-Arabien?
  18. Frachtschiffe von Brisbane, Australien nach Auckland, Neuseeland benötigen für die einfache Strecke etwa 4 Tage (Fahrplan). Messen Sie die Entfernung auf Ihrer Flache-Erde-Karte und diskutieren Sie an Hand der Durchschnittsgeschwindigkeit die neuesten Entwicklungen im Frachtschiffbau.
  19. Direktflüge von Sydney (AUS) nach Wellington (NZ) benötigen für die einfache Strecke etwa 3:10 Stunden (Beispiel). Messen Sie die Entfernung auf Ihrer Flache-Erde-Karte und diskutieren Sie an Hand der Durchschnittsgeschwindigkeit die neuesten Entwicklungen im Flugzeugbau.
  20. Wie erklären Sie mit einer ruhenden, sich nicht drehenden flachen Erde das Faucault’sche Pendel, das man beispielsweise im Deutschen Museum in München beobachten kann?
  21. Da es so einfach ist, eine Karte einer flachen Erde zu zeichnen (einfache maßstäbliche Abbildung Fläche → Fläche), warum benötigen Kartografen je nach der Region, für die eine Karte gezeichnet werden soll, unterschiedliche Kartenprojektionen (Äquator: Zylinderprojektion; mittlere Breiten: Mercator-Kegelprojektion; an den Polen eine flache Projektion)? Und warum tun sich Kartografen bei größeren Ausschnitten (beispielweise eines ganzen Landes) trotzdem so enorm schwer, Karten gleichzeitig winkel- und entfernungstreu hinzubekommen?
  22. Warum verlaufen auf australischen Landkarten die Längengrade nicht wie in Deutschland so, dass sie „oben“ (im Norden) enger zusammen stehen als „unten“ (im Süden)?
  23. Wenn die Erde flach ist, warum navigieren Seefahrer seit vielen Jahrhunderten (und Flugzeugpiloten, seit es Interkontinentalflüge gibt) immer an Hand von „Großkreisen“ als kürzester Entfernung zwischen Punkten auf der Erde?
  24. Wenn die Erde flach ist: Warum sehen die Menschen südlich vom Äquator den Mond „auf dem Kopf stehend“, dafür aber den Nordpolarstern und andere Sternbilder nicht, während sie Sterne sehen, die wir im Norden nicht sehen können (beispielsweise das Kreuz des Südens)?
    Der Vollmond über London. Man beachte das Bild der verschiedenen Mondkrater.

    Der Vollmond über London. Man beachte das Bild der verschiedenen Mondkrater. So kennen wir das Bild des Mondes in unseren Breiten.

     

    Der Mond über Sydney. Auch hier: Die Lage der verschiedenen Mondkrater.

    Der Mond über Sydney. Auch hier: Die Lage der verschiedenen Mondkrater. Dafür muss man eine Reise tun, was bekanntlich bildet.

  25. Wenn die Erde flach ist, wie lassen sich diverse Flaggen am Südpol erklären sowie diverse Antarktisdurchquerungen (z.B. Reinhold Messner und Arved Fuchs, 1989) oder die Amundsen-Scott-Südpolstation?
  26. Wenn die Erde flach ist, wie lässt sich erklären, dass es vom Herbstanfang um den 23. September bis Frühlingsanfang um den 21. März nördlich von 67 Grad nördlicher Breite durchgehend Nacht ist und südlich von 67 Grad südlicher Breite Tag, und in der restlichen Zeit umgekehrt?
  27. Wenn die Erde flach ist und der Mond ebenfalls, wie erklärt sich dann die mit einem einfachen Teleskop innerhalb eines Monats beobachtbare Libration des Mondes, und welche Kräfte können diese bewirken? Wenn der Mond flach ist und über dem Äquator schwebt, warum sieht man ihn von allen Seiten kreisrund und nicht elliptisch wie eine kreisrunde Tischplatte, auf die man schräg drauf sieht?
  28. Wenn die Erde flach ist und die Sonne über ihr schwebt, wie erklären sich die Planetenbahnen möglichst einfach? Können Sie das Problem eleganter lösen als Heerscharen von Astronomen im Mittelalter?
  29. Wenn die Erde flach ist, wie lässt es sich erklären, dass man vom Ufer unterhalb des Café Restaurant Hörnle in Konstanz auch bei bestem dunstfreien Wetter im Winter nicht die Uferlinie in Bregenz sehen kann, sondern nur höher stehende Gebäude oder Gebäudeteile? Vorschlag: Wir können gerne mal gemeinsam solche Fotos machen, wenn es das Wetter hergibt.
  30. Wenn die Erde flach ist, wie lässt es sich erklären, dass man vom Ufer neben den Bootsstegen in Starnberg auch bei bestem dunstfreien Wetter im Winter nicht die Uferlinie in Seeshaupt sehen kann, sondern nur höher stehende Gebäude oder Gebäudeteile? Vorschlag: Wir können gerne mal gemeinsam solche Fotos machen, wenn es das Wetter hergibt.
  31. Auf einer Ebene gibt es keinen Horizont. Egal in welcher Höhe über einer Ebene sich ein Punkt befindet, er wird von jeder Stelle auf der Ebene immer zu sehen sein (in der Realität abhängig von Dunst und Sehvermögen). Anders gesagt, der (Elevations-)Winkel zwischen Ebene und Beobachtungslinie wird immer größer als Null sein, wenn der Gegenstand sich auf derselben Seite der Ebene befindet wie der Beobachter.EbeneWie erklärt sich dann der berühmte Segelschiff-Effekt, nach dem bei Annäherung eines Schiffes erst die Aufbauten erkennbar sind und erst später der Rumpf? Wenn Sie der Meinung sind, der Segelschiff-Effekt ließe sich mit einer „Perspektive“ erklären, und mit Hilfe eines Fernrohrs sähe man wieder das ganze Schiff, beschreiben Sie den optischen Strahlengang a) mit b) ohne Fernrohr!
  32. Mit derselben Überlegung, begründen Sie das Zustandekommen von Sonnenauf- und untergang. Erklären Sie, warum man die untergehende Sonne nicht wieder mit einem Fernrohr „heran holen“ kann, so dass man sie wieder ganz sieht.
  33. Mit derselben Überlegung, warum ist es bei einem Nachtflug von West nach Ost (z.B. von den USA nach Europa, wie ich ihn bereits mehrfach erlebt habe) in einer Reiseflughöhe von 10-11 km völlig stockdunkel, wo man doch meinen sollte, dass man ein Restlicht der Sonne zumindest in dieser Höhe sehen können müsste? Wenn Sie das für gelogen halten, erklären sie einen technisch schlüssigen Aufbau einer Sonne, die einen so scharfen Licht“kegel“ projiziert, dass es das Restlicht nicht geben kann. Beziehen Sie den an Hand der Entfernungsverhältnisse bestimmten Winkel der Lichtstrahlen am „Rand des Kegels“ sowie die Streuung des Lichts in der Atmosphäre mit ein.  (Ob es ein Kegel sein kann, wird in einer anderen Frage weiter oben behandelt.)  Oder fliegen Sie selbst und dokumentieren Sie fotografisch und mit Hilfe von Zeugenaussagen anderer Passagiere das Restlicht (nein, nicht den Sonnenaufgang am Morgen. Ich spreche von der Zeit nach dem Sonnenuntergang nach dem Start in den USA bis vor Beginn der Morgendämmerung kurz vor der Landung.). Sie können auch gerne einen Nachtflug Europa-Asien nehmen, oder Asien-Nordamerika.
  34. Wenn die Erde flach ist, wie lassen sich die Jahreszeiten erklären? Wenn Sie annehmen, dass die Sonne über der Erdoberfläche eine Spiralbahn beschreibt, begründen Sie deren Zustandekommen. Welche Kräfte wirken da?
  35. Wie kann es sein, dass im August (heute: 28. August 2016) in Europa Hochsommer ist, während eine australische Laufbekanntschaft folgendes in die Facebook-Gruppe Runners postet. Wenn die Erde flach ist, warum beginnt in Australien gerade der (Vor-) Frühling? Allgemein gefragt: Warum sind nördlich und südlich des Äquators die Jahreszeiten spiegelbildlich?Bildschirmfoto vom 2016-08-28 06:27:56
  36. Wenn die Erde flach ist, wie erklären Sie die Mondbahn und seine Zyklen? Wenn er kreisförmig über der Erde schwebt, beschreiben Sie seine Bahn vor allem im Verhältnis zur Sonne. Müsste er unter der Sonne schweben oder über ihr? Schneller kreisen oder langsamer? Wie kommen dann die Mondphasen zustande? Die unterschiedliche Lage der Mondsichel auf der Nord- / Südhälfte der Erdscheibe?
  37. Warum sehen alle Menschen überall auf der Erde tagesgleich dieselben Mondphasen, unabhängig von ihrem Standort? Wenn der Mond in nur geringem Abstand über der Scheibe schwebt, dürfte das ja nicht sein, da beispielsweise ein Beobachter in Europa, wenn der Mond dicht über der Erde schwebte, einen ganz anderen Teil des Mondes sehen würde als ein Beobachter in Südafrika. Zusatzfrage: Warum sehen alle Beobachter unabhängig von ihrem Standort immer dieselbe Seite des Mondes? Müssten Beobachter in Südafrika zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht die „Rückseite“ des Mondes sehen, wenn Beobachter in Skandinavien zum selben Zeitpunkt die „Vorderseite“ sehen?
  38. Wenn die Erde flach ist, wie lassen sich dann Sonnen- und Mondfinsternisse erklären und berechnen. Insbesondere, wie berechnen sich die Schattenspuren von Sonnenfinsternissen auf Jahrzehnte im Voraus, und sind jederzeit überprüfbar? Wie erklären Sie in diesem Modell die verschiedenen Finsterniszyklen, beispielsweise die Saros-Zyklen?
  39. Auf Grund astronomischer Beobachtungen wird allgemein davon ausgegangen, dass Sonnenfinsternisse dadurch entstehen, dass der Mond sich auf seiner Bahn aus unserer Sicht kurzzeitig vor die Sonne schiebt. Mondfinsternisse wiederum, weil der Mond aus Sicht der Sonne kurzzeitig „hinter“ der Erde verschwindet und vom Erdschatten verdeckt wird. Wie kann das zustande kommen, wenn Sonne und Mond kreisförmig über der Erde schweben? Warum nimmt bei einer totalen Mondfinsternis der Mond für wenige Stunden eine rote Färbung an? Zeichnen Sie und erklären Sie den jeweiligen Schattenwurf.
  40. Ihnen ist das Phänomen der Morgen- und Abendröte bekannt: Je dichter die Sonne über dem Horizont steht, desto mehr sieht sie selbst rot aus, und desto stärker werden Wolken rot angestrahlt. In den Minuten nach Sonnenuntergang lässt sich beobachten, dass die Wolken von unten nach oben „grau“ werden.  Wie erklären Sie das, wenn die Erde flach ist und die Sonne immer im gleichen Abstand über der Erde schwebt?
  41. Wenn die Erde flach ist, wie lässt sich erklären, dass an allen Stellen der Erdoberfläche in etwa dieselbe Schwerebeschleunigung (Richtung und Länge des Kraftpfeils) herrscht? Wenn Sie Annahmen machen müssen, begründen Sie diese stichhaltig und überprüfbar.
  42. Nehmen wir für einen Moment an, die Erde sei eine Kugel mit einem Durchmesser von 12.756 km bei einer Umdrehung am Tag. Die Schwerebeschleunigung an der Oberfläche beträgt jederzeit mess- und nachprüfbar durchschnittlich 9,81 m/s². Wenn Sie befürchten, dass bei einer Umfangsgeschwindigkeit von ca. 1670 km/h (40.000 km / 24 h) am Äquator dort alles nach außen wegfliegen würde, berechnen Sie an Hand der Ihnen bekannten Gleichungen für die Zentrifugalkraft dieselbe am Äquator! Wie hoch ist dann die resultierende Schwerebeschleunigung am Äquator? Nach diesem einfachen Modell, um wieviele Prozent ist die Schwerebeschleunigung am Äquator niedriger als an den Polen? Diskutieren Sie an Hand der Erkenntnisse, inwieweit am Äquator bei der genannten Umfangsgeschwindigkeit alles weg fliegt. (Diese Aufgabe erfordert Mathematik auf dem Niveau der 8. Volksschulklasse).
  43. Ergänzungsaufgabe: Wenn Sie annehmen, dass die Erde eine Scheibe mit einem Durchmesser von 40.000 km ist, die sich einmal am Tag dreht, wie hoch ist dann im Vergleich die Fliehkraft am Rand der Scheibe oder, sagen wir, in Sydney? Zeigen Sie auf, in welchen Reiseberichten davon die Rede ist.
  44. Noch eine Ergänzungsaufgabe. Nehmen wir an, die Erde sei in etwa kugelförmig und drehe sich einmal am Tag. Nach einer häufig geäußerten Ansicht müsste wegen der Umfangsgeschwindigkeit von über 1600 km/h am Äquator alles weg fliegen, vor allem das Wasser. Wie sehen Sie die Verhältnisse in einer Wäscheschleuder, die sich einmal am Tag dreht? Fliegt da alles weg? Wird die Wäsche trocken?
  45. Wenn die Erde flach wäre, könnte man in der Tat mit dem bloßen Auge keine Erdkrümmung sehen. Erwarten Sie für eine grob kugelförmige Erde, die Krümmung mit bloßem Auge sehen zu können? Die „Glaubisten“ gehen bekanntlich von einem Durchmesser der Erde von etwa 12.756 km aus. Wenn man eine Kugel dieser Größe auf einen handelsüblichen Globus von ca. 32 cm Durchmesser maßstäblich verkleinern würde (Maßstab ca. 1:40 Millionen), wie groß wäre dann in etwa ein im selben Maßstab verkleinerter Mensch? 1. Um welchen Faktor größer als ein durchschnittlicher Mensch (Annahme: 1,75 m) ist der Durchmesser der Erde? 2. Würden Sie annehmen, dass ein Beobachter, der um diesen Faktor kleiner ist als besagter (Modell-) Globus, dessen Oberflächenkrümmung mit bloßem Auge erkennen könnte? Begründen Sie Ihre Ansicht!
  46. Machen wir ein kleines Gedankenexperiment und nehmen für einen Moment an, die Erde sei in etwa kugelförmig mit einem mittleren Radius von 6371 km. Sie stehen auf einer kleinen Anhöhe an einem Strand und sehen in jeweils 20 km Entfernung zwei Schiffe. Die beiden Schiffe seinen voneinander ebenfalls 20 km entfernt. Damit ergibt sich in der Draufsicht ein gleichseitiges Dreieck mit einer Kantenlänge von 20 km:schiffe-dreieckMit Hilfe des Satzes von Pythagoras kann man die Strecke D (die Höhe des gleichseitigen Dreiecks) zu etwa 17,32 km berechnen. An der Stelle X befindet sich im Runde-Erde-Modell die höchste Stelle des „Wasserbuckels“ (der bei einer runden Erde gar keiner ist) zwischen den beiden Schiffen. Mit Hilfe des Cosinussatzes lässt sich dessen „Höhe“ zu ca. 7,85 m berechnen. Denken Sie, dass Sie mit bloßem Auge diese 7,85 m auf eine Entfernung von mehr als 17 km erkennen können? Vermutlich nicht. Können Sie umgekehrt mit Sicherheit sagen, wenn Sie diese 7,85 m nicht erkennen können, dass die Wasserlinie perfekt flach ist? Oder anders gefragt: Wenn Sie diese 7,85 m nicht mit bloßem Auge sehen können, ist das ein Beweis dafür, dass die Erde flach ist?
  47. GPS wurde ursprünglich von den US-amerikanischen Streitkräften entwickelt, um an jedem Ort der Erdoberfläche über eine zuverlässige Positionsinformation für Soldaten und Waffensysteme zu verfügen. Wenn die Erde flach ist und es daher keine Satelliten gibt, die sie umkreisen, wie kann dann ein solches System funktionieren, beispielsweise auf dem Meer (Schiffsnavigation) oder in Feindesland, falls Krieg ist? Begründen Sie Ihren Vorschlag und geben Sie eine Abschätzung, wie realistisch er ist. Berücksichtigen Sie dabei auch die physische Größe der Antennen in handelsüblichen Navigationsgeräten. Nutzen Sie Ihr Expertenwissen im Bau nachrichtentechnischer Systeme!
  48. Wenn die Erde flach ist, müsste sie ja nachgemessenermaßen (und bislang von Flache-Erde-Anhängern weitgehend unbestritten) ca. 40000 km Durchmesser haben. Der Äquator läge dann ca. 10000 km vom Nordpol (vom Mittelpunkt) entfernt. Die Sonne schwebt angeblich ca. 6000 km über dem Äquator (plus / minus 23 Grad wegen der Jahreszeiten) und ist wiederum 60 oder mehr km groß, je nachdem, wen man fragt. Das bedeutet, die größtmögliche Entfernung eines Betrachters zur Sonne beträgt ungefähr 30600 km, nämlich dann, wenn die Sonne über einem bestimmten Punkt am Äquator steht und der Betrachter genau gegenüber von diesem Punkt am „Eisrand“. Der Winkel, unter dem der Betrachter die Sonne sehen würde, beträgt arctan (6000 km / (10000+20000) km) = 11,4°:sonne(Die Zeichnung ist nicht maßstäblich.) Die Frage hieraus: Wie erklären sich a) die Bewegung der Sonne über der Erdscheibe sowie b) Sonnenauf- und -untergang.
  49. Einen halben Tag später sähe die Situation so aus: Die Sonne wäre um eine halbe „Umdrehung“ weiter gewandert und stünde immer noch über dem Äquator, dieses Mal aber auf der anderen Seite des Nordpols:sonne2
    In allen Zwischenpositionen betrüge der Betrachtungsabstand zwischen 11600 km und 30600 km und der Betrachtungswinkel zwischen 11,4° und 31°. Niemals würde die Sonne in der Situation untergehen können. Begründen Sie, warum das Modell Ihrer Meinung nach die Beobachtungen in der Natur trotzdem richtig beschreibt.
  50. Wie berechnet, betrüge der maximale Abstand zur Sonne unter den o.g. Annahmen ca. 30.600 km. An jedem anderen Betrachtungsstandort wäre der Winkel größer, weil sich der Beobachter näher an dem Punkt befände, über dem die Sonne steht. Das bedeutet zweierlei: Die Sonne wäre zwangläufig von jedem Punkt der Erdscheibe aus zu sehen und könnte nie untergehen (außerdem gibt es auf einer Ebene keinen Horizont). Zweitens wäre der Betrachtungsabstand am Eisrand ca. 5x so groß wie an der Stelle, über der die Sonne gerade steht (dort wären es ja nur 6000 km), und damit wäre die scheinbare Größe der Sonne am Eisrand nur ein Fünftel so groß wie direkt „unter“ der Sonne am Äquator. Soweit bekannt, wurde bislang nirgendwo berichtet, dass die Sonne am Äquator 5x so groß erscheint wie am Rand der Antarktis. Wie erklären Sie diese Diskrepanz?
  51. Noch eine Frage zur scheinbaren Größe der Sonne: Wenn man die Sonne professionell mit einem Graufilter fotografiert, so dass sie scharf abgebildet ist, warum ist sie am Abend gleich groß (ev. sogar größer), wenn sie untergeht, wenn sie dann doch viel weiter entfernt sein sollte als zu Mittag?
  52. Wenn die Erde flach ist und die Sonne über der Scheibe eine kreisförmige Bahn beschreibt, dann müsste die Sonne aus Sicht einen Beobachters am „Rand“ aus perspektivischen Gründen eine Ellipse beschreiben und für einen Beobachter in der Mitte der Scheibe (d.h. am Nordpol) einen Kreis um ihn herum. Nennen Sie Reiseberichte, in denen das glaubhaft dokumentiert wird.
  53. Nehmen wir für einen Moment an, die Erde sei flach. Lassen Sie uns den Abstand der Sonne zur Erdscheibe berechnen. Dazu betrachten wir den höchsten Sonnenstand mittags zu Sommer- bzw. Winteranfang am 21.06. bzw 21.12. und rechnen mittels einer einfachen trigonometrischen Rechnung den Abstand aus.
    Den höchsten Sonnenstand für München (48,1°N) kann man an den entsprechenden Tagen mit einem hinreichend genauen Winkelmesser ausmessen (am Sommeranfang muss man das wegen der Sommerzeit um 13:00 Uhr tun). Wenn man das genau misst, kommt man für Sommeranfang auf 65,3° und für Winteranfang auf 18,5°. Für andere Orte in Deutschland gelten leicht andere Werte – in Flensburg (54,8°N) beispielsweise sind das 58,7° und 11,9°. Aber bleiben wir bei München.
    Der nördliche Wendekreis liegt auf 23,5°N, der südliche auf 23,5°S. Es wird wohl kaum bestritten, dass die Sonne zu den Sonnenwendzeiten senkrecht über dem jeweiligen Wendekreis steht (deswegen heißt der so). Die Situation sieht also von der Seite so aus (nicht maßstäblich gezeichnet):

    Der Sonnenstand in München zu Sommer- und Winteranfang.

    Der Sonnenstand in München zu Sommer- und Winteranfang.

    Die Abstände 2733 km und 7955 km berechnen sich so: Ein Breitengrad entspricht einem Abstand von ca. 111 km (40000 km / 360°). Da München 24,6° (48,1° – 23,5°) vom nördlichen Wendekreis entfernt ist und 71.6° (48,1° + 23,5°) vom südlichen, ergeben sich diese beiden Werte durch eine einfache Multiplikation.
    Erinnern wir uns an den Schulunterricht. Der Tangens eines Winkels im rechtwinkligen Dreieck ist definiert als Gegenkathete a zu Ankathete b:

    Winkel und Seiten im rechtwinkligen Dreieck.

    Winkel und Seiten im rechtwinkligen Dreieck.

    In der Formelsprache der Mathematik heißt das: tan α = a/b, oder für den Winkel β analog dazu: tan β = b/a.

    In der o.g. Zeichnung der Sonnenstände entspricht hierbei der Abstand München – Wendekreis der Gegenkathete a und der Abstand Erde-Sonne der Ankathete b. Dazu denken wir uns das Dreieck im Uhrzeigersinn gedreht, so dass die Strecke a waagerecht liegt und der Punkt A oben, d.h. er repräsentiert die Sonne. Punkt B ist München. Punkt C ist der Fußpunkt der Sonne am Wendekreis. Der Winkel β repräsentiert den Sonnenstandswinkel. Diesen Winkel und den Abstand a kennen wir. Da wir die Gegenkathete ausrechnen wollen, müssen wir die Gleichung etwas umstellen:

    b = a * tan β

    Wenn wir damit den Taschenrechner bemühen, kommen wir für den Sommeranfang auf:

    b = 2733 km * tan 65,3° ≈ 5941 km

    und für den Winteranfang auf:

    b = 7955 km * tan 18,5° ≈ 2662 km, also viel weniger als die Hälfte!

    Wie erklären Sie diese Diskrepanz? Können Sie sich vorstellen, dass die Sonne dermaßen über der Erde „herumeiert“?

    Wenn Sie bis hierher folgen konnten, dann betrachten Sie die Situation doch mal von Süden, aus der geografischen Breite von Christchurch, Neuseeland auf 43,5°S. Nehmen Sie die beiden Kilometerwerte für die Höhe der Sonne und rechnen Sie aus, unter welchem Winkel jeweils die Sonne zu sehen sein müsste, wenn das zugrunde legende Modell (Flache Erde) stimmt. Prüfen Sie dann an Hand von Reiseberichten, ob das plausibel ist. Oder fahren Sie hin und schauen selbst nach.

    Abstand Christchurch – südlicher Wendekreis = (43,5° – 23,5°) * 111 km = 2220 km
    Abstand Christchurch – nördlicher Wendekreis = (43,5° + 23,5°) * 111 km = 7437 km

    Höhe der Sonne über dem südlichen Wendekreis am 21.12., wie weiter oben ausgeführt: 2662 km. Über dem nördlichen am 21.06.: 5941 km. Daraus ergibt sich für den Betrachtungswinkel:

    Sommeranfang 21.12.: β = arctan (2662 km / 2220 km) ≈ 50,2°
    Winteranfang 21.06.:   β = arctan (5941 km / 7437 km) ≈ 38,6°

    Können Sie das aus Berichten oder eigener Beobachtung bestätigen? Da Christchurch auf ähnlicher südlicher Breite liegt (43,5°) wie München auf nördlicher (48,1°) sollte man erwarten, dass sich die jeweiligen Sonnenstände zu den Sonnenwendzeiten nicht sehr stark unterscheiden. Die Sonne kann ja nicht gleichzeitig 5941 km und 2622 km hoch sein.

    Wenn Ihnen Neuseeland zu weit ist zum reisen, können Sie das Gedankenexperiment auch mit Buenos Aires oder Kapstadt machen, oder irgendeiner anderen Stadt in diesen südlichen Breiten, die Ihnen gerade einfällt. Den dazugehörigen Breitengrad finden Sie auf jeder Landkarte.

    Übrigens lässt sich der Widerspruch ganz leicht auflösen, wenn man eine kugelförmige Erde annimmt und eine Sonne, deren Abstand zur Erde sehr viel größer ist als der Durchmesser der Erde.

  54. Nehmen wir für einen weiteren Moment an, die Erde sei flach, und der Abstand vom Nordpol zum Äquator betrage ca. 10000 km (siehe Grafik). Was folgt daraus für den Umfang des Kreises „Äquator“ (die dargestellte rote Linie)? Nach den bekannten Kreisgleichungen müsste er U = 2* π * r betragen. Mit r = 10000 km ergäbe sich ein Wert von ca. 62800 km, nicht die aus der Navigation bekannten ca. 40000 km. Was stimmt hier nicht?

    Die flache Erde bei pravda-tv.

    Die flache Erde bei pravda-tv.

  55. Kommen wir zur Solarkonstante. Diese beträgt (soweit ich weiß, von Flacherdlern unbestritten) ca. 1367 W/m² am Äquator und in Richtung Pole entsprechend dem Cosinus der geografischen Breite weniger. (Streng genommen nur zu Frühlings- und Herbstanfang – man muss die jeweilige geografische Breite des Sonnenstands einbeziehen). Wenn jetzt die Sonne 60 km Durchmesser hätte und 6000 km über der Erdscheibe schwebte, dann könnte man ausrechnen, wieviel Energie die Sonne insgesamt abstrahlt (und demzufolge erzeugen muss – anderes Thema). Dann kann man auch leicht ausrechnen, wie hoch die jeweilige Strahlungsdichte (die mit dem Quadrat des Abstands abnimmt sowie mit dem Cosinus des Einfallswinkels) am jeweiligen Standort ist. Den Abstand kann man wie genannt mit dem Pythagoras leicht ausrechnen. Leider stimmt das aber alles überhaupt nicht mit den in der Natur gemessenen und bekannten Werten überein. Warum?

  56. Wenn Sie von einem Durchmesser der Sonne von 60 km ausgehen, beschreiben Sie einen hypothetischen physikalischen Aufbau und die Art ihrer Energiegewinnung. Berechnen Sie ihre physikalische Masse. Welcher Brennstoff und welche physikalischen Prozesse würden erklären, dass die Sonne offensichtlich seit mindestens tausenden von Jahren (seit es darüber Aufzeichnungen gibt) ohne Unterbrechung scheint? Gegeben sei die allseits bekannte Solarkonstante von ca. 1367 W/m².
  57. Machen Sie mit einem Freund ein kleines Experiment. Sie fahren mit dem Bus und nehmen einen leuchtend roten möglichst leichten Ball (beispielsweise aus Schaumstoff und 10 Zentimeter groß) mit. Stellen Sie sich an die Ausgangstür, der großen Fensterscheibe wegen. Ihr Freund steht am Straßenrand und beobachtet, wie Sie vorbei fahren. In dem Moment, in dem der Bus an der Stelle vorbei fährt, an der Ihr Freund steht, werfen Sie den Ball zu ihrem Freund gewandt genau senkrecht nach oben und fangen ihn wieder auf, so dass er die Decke des Busses gerade nicht berührt, der Ball also frei fliegt. Anschließend fragen Sie ihren Freund, welche Flugkurve der Ball aus seiner Sicht gemacht hat. Alternativ: springen Sie im Moment der Vorbeifahrt in die Höhe und fragen Sie Ihren Freund nachher nach der Flugkurve Ihres Kopfes. Ist der Ball (sind Sie) mit einem Schlag an die hintere Buswand geflogen, wie häufig befürchtet wird? Beschreiben und begründen Sie die Beobachtungen!
  58. Wiederholen Sie dieses Experiment „an Land“, zum Beispiel auf dem Gehsteig. Werfen Sie den Ball senkrecht in die Luft und fangen Sie ihn wieder auf. Wiederholen Sie das, indem Sie sich in unterschiedliche Richtungen drehen. Was beobachten Sie? Beschreiben Sie eventuelle Unterschiede.
  59. Nachdem der Bus sich im Bus-Experiment eindeutig fortbewegt hat und der Ball nach Ihrer Beobachtung senkrecht in die Luft geflogen und wieder herunter gefallen ist, können Sie aus dem zweiten Experiment schließen, dass die Erde still steht, d.h. sich nicht dreht?
  60. Ein weiteres kleines Experiment. Stellen Sie ein Gefäß, beispielsweise einen Kochtopf, auf eine drehbare Unterlage, beispielweise eine Töpferscheibe. Füllen Sie das Gefäß mit Wasser. Legen Sie auf die Wasseroberfläche einen länglichen Gegenstand wie einen Schaschlikspieß aus Holz. Zunächst ist alles in Ruhe. Nun drehen Sie die Töpferscheibe mit konstanter Geschwindigkeit. Beobachten Sie den Schaschlikspieß. Was macht er a) unmittelbar nach Beginn der Drehbewegung b) nach einigen Minuten? Schließen Sie daraus: Was bedeutet das für die Atmosphäre eines Planeten, der kugelförmig ist und sich dreht, nach einer längeren Zeit, zum Beispiel mehreren Tausend oder Millionen von Jahren? Wird sie still stehen a) gegenüber dem umgebenden Raum oder b) gegenüber der Oberfläche des Planeten? Erklären Sie an Hand dieser Überlegung, warum die Windgeschwindigkeit am Äquator nicht 1670 km/h beträgt.
  61. Wenn die Erde flach ist, wie kann es sein, dass einige Menschen davon berichten, an beiden Polen existierten große Eingänge in die innere Erde, und speziell am Südpol seien schon diverse UFOs beim Ein- und Ausfliegen gesichtet worden? Für wie glaubhaft halten Sie solche Behauptungen, wenn Sie wissen, dass diese Leute selbst noch nie dort waren, bzw. noch nie dort gewesen sein können, weil ja nach Ihrer Ansicht die Antarktis nicht existiert, sondern nur der Eisrand?
  62. Wieso gibt es auch am südlichen Sternenhimmel einen Himmelspol? Und wieso umrunden die Sterne diesen Pol im Uhrzeigersinn, während sie am Nordhimmel gegen den Uhrzeiger um den Pol laufen? (Der südliche Himmelspol und vor allem das lichtschwache südliche Polarsternchen Sigma Octantis werden nach meiner Erfahrung von den Flacherdlern erbittert bekämpft. Was ich mich dabei immer frage: Gibt es eigentlich auch Flache-Erde-Anhänger in Australien? Und bestreiten die dann die Existenz unseres Polarsterns?) Wenn Sie daran zweifeln: Fahren Sie doch einfach hin und sehen Sie nach!
  63. Wie lassen sich mit Hilfe der flachen Erde wiederkehrende Meteorströme erklären? Werden diese auch „kreisförmig“ auf die Erde aufgebracht? Wieso kommen diese regelmäßig und nicht eher zufällig?

Also ich kann diese Fragen im Flache-Erde-Modell nicht insgesamt widerspruchsfrei beantworten, und manche Fragen noch nicht einmal isoliert. Wer traut sich ran?

Es kann sein, dass einige Fragen doppelt oder in ähnlicher Form mehrfach vorkommen. Ich habe noch nicht aufgeräumt.

Ergänzungen und Berichtigungen nehme ich dankend entgegen! 🙂

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136 Gedanken zu “Einige Fragen an Menschen, die glauben, die Erde sei flach

    • Ninian, meine Vorstellung ist das die Erde lebt. Die Erde ist wie ein Lebewesen. Die Flut ist 2 mal am Tag. Wärend der Mond nur 1 mal am Tag kreist. Die Wissenschaft behauptet das die andere Flut von der Fliehkraft, die am Äquator gleichmässig wirkt, gemacht werden würde. Als Kind glaubt man das irgendwie. Aber als Erwachsener????????????????? https://youtu.be/jfhKodTiGSQ

      • Is klar. Die Erde lebt, ist hohl und gleichzeitig flach, und es gibt keine Bilder aus dem Weltraum. Wenn sich die verschiedenen Gruppen mal auf ein Weltbild einigen könnten und entsprechende Belege für ihre Behauptungen beibrächten, wäre das auch ganz gut für die Glaubwürdigkeit. Ansonsten sind wir beim Osterhasen und beim Christkind.

        Wer hat Dir eigentlich erzählt, dass der Mond um die Erde kreist? Mit dem Bild kannst Du die 2x Ebbe und Flut am Tag nicht verstehen. Erde und Mond umkreisen gemeinsam den Schwerpunkt des Systems Erde-Mond, der zufällig ca. 1000 km unterhalb der Erdoberfläche liegt. Daher die Zentrifugalkraft auf der mondabgewandten Seite. Kannst Du Dir das räumlich vorstellen? Hier, das kann man schon in der Schule lernen. Davon abgesehen kreist der Mond nicht einmal am Tag um die Erde, sondern einmal alle ca. 29 Tage. Die Erde dreht sich in ca. 24 Stunden um sich selbst. Hast Du das vielleicht verwechselt?

        Aber die Flache-Erde-Anhänger haben für dieses Phänomen Ebbe und Flut ja auch keine Erklärung – da muss irgendwas „schwappen“, ohne dass erklärt wird, warum.

        Und last not least: Was hätte eine „Lebewesen-Eigenschaft“ der Erde mit Ebbe und Flut zu tun?

      • Wenn man sich die Videobeschreibung durchliest, wird einem sofort klar, dass es sich hier um Wissenschaftler handelt, die jederzeit bereit sind, ihre Thesen sachlich zu verteidigen und jederzeit bereit sind auf sachlicher und wissenschaftlicher Ebene sich mit Kritiker auseinander setzten.
        Ich werde leider immer so schnell emotional und bewundere daher Menschen, die es schaffen die Diskussion auf einer rein wissenschaftlichen Ebene zu führen:
        Hier die Videobeschreibung (falls man nicht noch mehr unnütze Klicks dort verursachen möchte): „Wenn man sich das psychopathische Verhalten der so genannten Nazi-Globalisten betrachtet, muss man feststellen, dass dieses PACK nur ein dummer Haufen von Missgeburten ist, das dieses dumme Pack nichts anderes zu tun hat, als ihr eigenes krankes Weltbild aufrecht zu halten. Welche Motivtion sollten denn sonst so viele Menschen haben, ständig gegen die bekloppten Flat Earther vorzugehen. Und zwar strategisch, geplant und gemeinschaftlich???“
        Respekt!

    • Danke für diese hoffentlich ernst gemeinte Frage. Von uns aus gesehen auf der anderen Seite ist freies Meer irgendwo um Neuseeland. Einfach mal eine Landkarte zu Hilfe nehmen und an Hand der Längen- und Breitengrade nachsehen. Oder einfach mal hinfahren und feststellen, dass _alles_ herumgedreht ist: Tag und Nacht (bezogen auf die mitteleuropäische Zeitzone), die Jahreszeiten (dort ist jetzt Vorfrühling), dier Sternhimmel (kein Polarstern, völlig andere Sternkonstellationen), der Mond hängt „andersherum“, die Sonne steht mittags im Norden, … . Oder jemanden fragen, der dort wohnt.

      Von der Verbreitung solcher Märchen wie die flache Erde oder Chemtrails profitiert in der Regel nur der Verbreiter, der vor seinen Jüngern als der tolle Hecht und Guru da steht, und die Anhänger, die das Gefühl haben dürfen, etwas zu wissen, was alle anderen nicht wissen, und die sich deswegen für etwas besonderes halten dürfen. Das ist ja der Witz: Die Vordenker verbreiten, dass wir alle belogen und betrogen werden, dabei sind sie es, die die Menschen mit „einfachen Wahrheiten“ manipulieren. Das gilt ebenso für Chemtrails, flache Erde, 9/11, wie für Pegida beispielsweise.

      Wissenschaft geht aber anders. Da muss man nichts „glauben“, da kann man nachprüfen.

      Oder wie wäre es, anstatt immer wieder die gleichen Fragen zu stellen, mal die obigen widerspruchsfrei im Flache-Erde-Modell zu erklären? Ich muss ja nichts beweisen – ich behaupte nicht, dass die Erde flach oder rund ist. Ich beschreibe Beobachtungen, die jeder machen kann, und bitte darum, die zu erklären, wenn man der Meinung ist, die Erde sei flach. Oder mir zu sagen, wie man widerspruchsfrei auf etwas anderes als eine ungefähre Kugelform der Erde kommen kann.

    • Hmmm, vielleicht habe ich die Frage falsch verstanden. Wer würde von einer runde-Erde-Lüge profitieren, oder warum erzählt man uns die Lüge von der runden Erde? Ist das die Frage?

  1. Eine sehr schöne Zusammenstellung von Fragen, die sich diese angeblich doch alles hinterfragenden Flacherdler offenbar noch nicht gestellt haben oder aber gar nicht stellen wollen. Ich hätte da allerdings noch ein paar Verbesserungsvorschläge:

    – Nr. 22 stimmt so nicht: am Polarkreis geht die Sonne nur zur Sonnenwende nicht unter bzw. nicht auf; je mehr man sich dem Pol nähert, umso länger werden diese Phasen von Mitternachtssonne und Polarnacht, bis schließlich am Pol wirklich ein halbes Jahr Tag und ein halbes Jahr Nacht herrschen.

    – Noch was zu Nr. 22: die Mitternachtssonne im Norden können die Flacherdler noch halbwegs erklären; es würde daher reichen, nach der antarktischen Mitternachtssonne zu fragen. Die wird von Flacherdlern üblicherweise bestritten, gerne kombiniert mit einer ihrer Standard-Lügen, nämlich daß die Antarktis militärisches Sperrgebiet sei.

    – Nr. 29/30 würde ich zusammenfassen und auf die Frage einschränken, woher denn die Spiralbewegung der Sonne kommt. Die Jahreszeiten also solche wären ja durch diese Bewegung zu erklären.

    – Nr. 50 würde ich weglassen: die Flacherdler werden (ausnahmsweise mal vernünftig!) erwidern, daß die hohle Erde natürlich Quatsch ist.

    – Die Nr. 41 sollte m. E. viel weiter vorne stehen, sie ist *das* Argument gegen den Pfannkuchen: ein Weltbild, das nicht einmal die elementare astronomische Beobachtung „Abends geht die Sonne unter“ erklären kann, taugt offensichtlich nichts!

    Ergänzen würde ich noch

    – Nr. 51 Wieso gibt es auch am südlichen Sternenhimmel einen Himmelspol? Und wieso umrunden die Sterne diesen Pol im Uhrzeigersinn, während sie am Nordhimmel gegen den Uhrzeiger um den Pol laufen? (Der südliche Himmelspol und vor allem das lichtschwache südliche Polarsternchen Sigma Octantis werden nach meiner Erfahrung von den Flacherdlern erbittert bekämpft. Was ich mich dabei immer frage: Gibt es eigentlich auch Flacherdler in Australien? Und bestreiten die dann die Existenz unseres Polarsterns? )

    LG, Jan

    • Jan, danke für Deine Hinweise! Das mit dem Polarkreis war so gemeint, dass zur Sonnenwende die Sonne dort grade halb zu sehen ist und sich dann langsam spiralig hochschraubt bis maximal 23,5° am Sommeranfang (am Pol), und dann wieder herunter.

      • Du gehst davon aus das die runde flache erde die richtige ist. Ich habe sie such verworfen und stattdessen die rechteckige flache erde favorisiert, weil eben manche fragen nicht mit der scheibe erkkart werden können. Wenn dir wirklich an der wahrheit etwas liegt dann empfehle ich den yt-kanal freeanergy falls du dich für eine andere Wahrheit interessierst dann google nach sabbatlicht.jimdo.com. warum sollten die kirchen diese Lüge von der Auferstehung am ersten tag der woche aufbauen und aufrechterhalten und 2 Milliarden Christen täuschen? Auch wenn man nicht gläubig ist. Die frage bleibt. Warum lügt man?

      • Ja, warum lügt man. Was bringt Dich zu der Annahme, ich ginge davon aus, dass die flache runde Erde die richtige sei. Welche der Fragen im meiner Liste kannst Du denn mit der rechteckigen flachen Erde schlüssig beantworten? Wenn mir an der Wahrheit was liegt, dann gehe ich ganz sicher nicht in irgendwelchen YT-Kanälen suchen, sondern beobachte, stelle dazu Fragen und versuche sie wissenschaftlich korrekt zu beantworten.

        Und was sollte das mit der Auferstehung zu tun haben? Hörst Du Dir mal selber zu?

    • Ach so, und Nr. 50 ist so gemeint, dass das auf die Absurdität des Weltbildes flache Erde hinweist. Die Erde kann nicht gleichzeitig flach und hohl sein. Auch wenn es Versuche gibt, beides unter einen Hut zu bringen, natürlich nicht, ohne gleich eine weitere Reihe von Naturgesetzen außer Kraft zu setzen.

  2. Jose-K
    Ich denke es ist so das die Flach Weltler die Rund Weltler nur Provozieren wollen.Kein Mensch kann so dumm sein und glauben die Erde ist eine Scheibe.Auch die Flach Weltler nicht.Sie machen sich einen Spaß draus nur um zu sehen wie man darauf Reagiert. Es ist wie ein Spiel
    Wahrheit oder Lüge.Die setzen irgend welche haltlosen Theorien ins Internet und Videos die
    man nicht nachprüfen kann. Eine Sonne mit 60 Km Durchmesser soll im Tal des Todes 50 Grad
    erzeugen und die Ozeane im flüssigem zustand halten. Wie geht das. Welche kraft hält die
    Sonne und den Mond aut 6000 km Abstand,wo wir doch genau wissen das sich Himmelskörper
    im All durch die Schwerkraft anziehen. Das könnte man so fortsetzen.Ich bin ein Anhänger der
    Kugel aber trotzdem fasziniert es mich zu lesen was die Hohlköpfe so schreiben. Zumal man
    mit denen ja nicht diskutieren kann.Es wird einfach behauptet und eine andere Meinung wird
    nicht zugelassen. Daraus kann man schließen das es überhaupt nicht um die Wahrheit geht.
    Wir wissen alle das wir wenn wir etwas herausfinden wollen für und wieder abwiegen müssen.
    Die Himmelsmechanik wenn ich diesen Ausdruck so benutzen kann hat nicht die geringste
    Möglichkeit zu funktionieren.Also ich denke das die nicht mit dem nötigen Ernst an die Sache
    rangehen. Zumal was da noch zukommt ist wen es überhaupt Interessiert ob die Erde rund
    oder eine Scheibe ist.Alle Menschen Leben in Ihrer eigenen Welt und es würde sich nichts
    für Sie ändern.Die Anonymität des Internets macht das möglich

    • Dass die Flachweltler den Rest der Welt nur trollen, halte ich angesichts der Dinge, die man in den einschlägigen Gruppen so zu sehen bekommt, für eine Verschwörungstheorie 😉

      Klar, am Ende kann man den Leuten nicht in den Kopf schauen, aber wenn es um Trollerei ginge, müssten die sich schon abgesprochen haben, und das traue ich denen angesichts der häufig kruden Argumentation und Rechtschreibung nicht zu. Zumal auch dort durchaus unterschiedliche „Auffassungen“ bestehen, die sich teilweise diametral widersprechen.

    • Ich denke, bestenfalls die „Erfinder“ der Flach-Welt-Idee waren Humoristen. Was sich heute als Flacherdler bezeichnet, das sind ernsthafte Verschwörungstheoretiker. Das erkennt man daran, mit welcher Aggressivität sie ihre Positionen vertreten.
      Mein Kompliment, übrigens. Eine hervorragende Zusammenstellung. Kompliment!

  3. LIeber Steven,

    weil ich für jede Idee offen bin, habe ich die flache Erde auch aufgeworfen (also einen Diskuss oder so geschmissen, hihi), und wir haben sie auch ziemlich gründlich durchgekaut. Ich biss mich vor allem an den Distanzen fest, welche du natürlich auch als Frage an die Flacherdler richtest.
    Herrlich, deine Fragesammlung. Ich bewundere deinen Fleiss.
    Weil wir in bumibahagia.com eine Handvoll Flacherdler haben (selber laufen sie aber dreidimensional rum), hänge ich deinen Artikel in bb.
    Danke!

  4. Pingback: 57 Fragen an die Zunft der Flach – Erd – ler « bumi bahagia / Glückliche Erde

  5. Man, du hast dir so viel Mühe damit gegeben, aber keiner der Spinner, der daran glaubt, wird allen ernstes über solche Fragen nachdenken. Nehmen wir das Argument, alle Fotos aus dem All sind Fälschungen, weil man ja sonst sehen könnte, das die Erde flach ist. Klassisches Kreisarugument. Alle Fakten sind Falsch, weil sie nicht zu meiner Behauptung passen. Diskussionen darüber sind überflüssig.
    Aber amüsant zu lesen, über viele Möglichkeiten hab ich noch gar nicht nachgedacht

    • Das ist richtig. Ich erwarte ja auch gar nicht die Hardcore-Flatties zu überzeugen. Mir geht es mehr darum, Leuten, die (noch) nicht auf der Schiene sind, mit ein paar „gemeinen“ Fragen zu versorgen für den Fall, dass sie mal mit welchen zu tun bekommen, zB in der Familie, im Bekannten- oder Kollegenkreis.

  6. Wie auch die Flatearther wohl nicht bestreiten, ist unsere Erde einige Kilometer dick mit Luft „bedeckt“. Wie erklären Sie, dass diese nicht über die Ränder der flachen Erde „hinunter fließt“? Sind die Eisränder mehrere 100 km hoch, um die Atmosphäre auf der Erdscheibe halten zu können oder gibt es eine Glaskuppel?

    • Die Mär geht ja von der Kuppel, an die ja auch das ganze Himmelszeug projiziert wird. Deswegen kann es ja auch keine Raumfahrt geben und keine Satelliten. Aber auch über dieses Modell scheint Uneinigkeit zu herrschen.

  7. Beim Lesen der neuesten Kommentare fällt mir gerade ein Punkt ein, der vielleicht noch in Deiner Liste fehlt. Die Kuppel ist ja eine gute Lösung um die Atmosphäre zu erklären, aber wie erklärt die Kuppel den doch sehr einfach nachzuweisenden, abfallenden Luftdruck in der Höhe. Hierzu braucht man ja noch nicht einmal einen Wetterballon zu starten, es genügt z.B. in den Alpen einen Berg zu erklimmen. Dort ist die Luft fühl- und messbar dünner…

  8. Ich hatte November letzten Jahres das Vergnügen, nach Auckland, NZ zu fliegen.
    Mit einer Zwischenlandung in Singapur, Direktflüge gibt es (noch) nicht. Dadurch war die Reisedauer annähernd 24 Stunden. Die Strecke beträgt ungefähr 20.000km.
    Es ist nicht einfach, sich mit einem Verkehrsflugzeug weiter von Deutschland zu entfernen, da muss man schon suchen.
    Interessant waren dabei vor allem die Flugstrecken, denn wenn man diese (Frankfurt-Singapur und Singapur-Auckland) auf eine übliche Weltkarte legt, beschreiben sie eine Kurve.
    Ein Verkehrsflugzeug erreicht auf Reisehöhe so um die 800 kmh, und es ist äußerst faszinierend, wie sich das beim Hin- bzw. Rückflug auf die Dauer von Sonnenaufgang/Untergang auswirkt.
    Die 12 Stunden Zeitverschiebung sind knallhart, ich persönlich brauchte fast zwei Wochen, bis sich mein Körper zu Hause wieder vernünftig benahm.
    Und ich kann jedem Flacherdler bestätigen: Jawohl, der Abnehmende Mond hat die Sichel dort rechts, nicht links wie bei uns. Es war dort Frühlingsanfang, viele Bäume blühten bereits.
    Vom Polarstern, ja auch vom Großen und Kleinen Wagen am Nachthimmel keine Spur.
    Die Sonne geht dort auch im Osten auf und im Westen unter, aber sie Zieht ihre Bahn über den Norden und steht Mittags auch dort.
    Übrigens noch eine kleine Fragenergänzung:
    Warum sind alle Planetenbahnen inklusive Venus, Mars, Jupiter mit bloßem Auge sichtbar auf der Ekliptik? Und die Sonne auch?
    Und warum kann man die Venus nachts niemals sehen, aber Mars und Jupiter?
    Warum ist es möglich, Jupiter sowohl in Frankfurt als auch in Auckland nachts zu sehen, den Polarstern (Kleinen Wagen) aber nicht?

    Warum nehmen Flüssigkeiten beim Fall oder in Schwerelosigkeit immer Kugelform an?

    Grüße!

  9. Pingback: Flache Erde LIVE Episode 30 – Deceptions ORG – Open your eyes

  10. Hallo,ist euch eigentlich schon mal aufgefallen das die Leute wo auf ganz schlau machen, eigentlich ,fast alle ihre Daten oder Texte wo sie schreiben aus den Internet haben ,ich traue mich mit guten gewissen sagen ,alles klugscheisser.Und wichtig tua.Sorry für den ausdruck.Warum ich das so Behaupte ist,flach und rund wenn sich streiten,und zb 50 fragen da sind,wo der Schreiber sich sicher ist was er schreibt ,ohne Zweifel und von sich überzeugt. Plötzlich kommt ein anderer rund Anhänger und schreibt ,die Nr bla bla bla ist nicht so richtig ,,obwohl sie alle zwei an Kugel glauben,da muss man sich doch die frage stellen. Wer hat den von den zwei Leuten recht,oder hat der flach Typ recht,ich würde jeden raten sich nicht zu überschätzen,weil sonst kann es mal sehr peinlich werden. Es gibt immer ein besseren im Leben. Ich denke nicht das hier hochrangige Professoren und Astrologen mit Jahrzehnte langer Erfahrung Rum Chatten.Ich will in kleinster weiße jemanden beleidigen. Auch nicht den Schreiber der ganzen fragen. Egal wo man rein liest immer das selbe ,die schlagkräftigen Argumente sind für nicht fachkundige super,weil sie null Ahnung haben,aber wer wirklich was versteht ,dann wierd es happig. Dann streiten Kugel gegen Kugel Anhänger zusammen. Hier war es nicht ganz so schlimm,Problem ist ,es kommt sehr oft vor in Diskussionsforums.sollten doch Professoren und Jahrzente lange arbeitende Wissenschaftler anwesend gewesen sein.Möchte ich mich auch bei denen Entschuldigungen. Hoffe mein schlechtes Deutsch ,war irgendwie verständlich. PS..Rund oder Flach mir egal,aber wenn einer schlauer sein will wie der andere das ist ein Witz für mich.ciao

    • Hallo, danke für die Anmerkungen! Mir ist auch schon aufgefallen, dass vor allem in Foren, in denen diverse Verschwörungstheorien diskutiert werden, immer wieder jemand auf schlauer oder auf wichtig machen will. Da wird wild im Kreis abgeschrieben und kopiert, ohne Sinn und Verstand. Da es bei diesen Menschen im Gegensatz zu Wissenschaftlern auch gar nicht um Nachvollziehbarkeit und Überprüfbarkeit geht, fällt das dort auch gar keinem auf. Das geht dann zum Beispiel so, dass jemand ein Stichwort in die Runde wirft wie „Annunaki!!!“ und dann regen sich alle furchtbar auf und flattern auf wie eine Schar Hühner, die der Fuchs erschreckt hat. Der eine oder andere wirft dann auch noch was in die Runde wie „das sind die Guten!!!“ oder „ich bin auch schon nachts abgeholt worden!!!“ und irgendwann beruhigt sich das wieder und es kehrt wieder Ruhe ein, bis der nächste ein Stichwort einwirft: „Reptos!!!“ und dann geht das von vorne los.

  11. Hallo. Warum gehen Sie (gleich am Anfang) von 2000 Jahren Wissenschaft aus?
    Wenn man jetzt mal nur die klassische Antike als Beginn wissenschaftlicher Forschung ansetzen würde, sind 2600 Jahre eher realistisch.
    Ich würde aber noch weiter gehen. Die Pyramiden im Alten Ägypten stehen seit 4500 Jahren, die stellt man nicht mal eben so hin.

    Ansonsten: Super!

  12. schade, dass bis jetzt sich noch keiner dieser spinner getraut hat, wenigstens eine dieser fragen anzugehen. falls sich überhaupt jemand hier verirrt hat…

  13. Ich denke ich kann alle Fragen beantworten und zwar mit nur zwei Sätzen.

    Die Dinge sind so weil die Gottheit (FSM) das so will. Wo Widersprüche auftauchen, möchte FSM uns auf die Probe stellen.
    Ramen
    Bekomm ich jetzt das Geld?

  14. Ich selbst bin immer wieder schockiert, wie viele Menschen es zu geben scheint, die an derartige Ideen, wie die der flachen Erde festhalten. Ich fliege häufig um den halben Globus und habe mir schon oft die Frage gestellt, wie die „Flat Earther“ sich die dabei sehr einfach zu beobachtenden Dinge mit Ihrer Scheibentheorie erklären können (z.B. Sonnenuntergang zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten). Ich vermeide es, danach zu googeln, weil man dann eventuell in der gleichen Filterblase hängt, wie die Verschwörungstheoretiker. Da aber diese Gruppe an Internetbenutzern sich in eben diese befindet, bekommt sie im Netz nur noch Bestätigungen für ihre eigenen wilden Ideen und werden aufklärende Seiten wie diese hier kaum mehr finden.

    Ich selbst habe es mittlerweile aufgegeben, mich direkt mit Verschwörungstheoretiker auseinanderzusetzen. Gesunder Menschenverstand und Logik – so meine Erfahrung – reicht denen nicht aus, um ihre Theorien zu widerlegen.

    Danke für den Beitrag.

  15. Hallo! Mir geht es nicht um das Sehen, sondern um das Messen der Erdrundung. Also: Wer hat wann, wo und wie jemals die Erdkrümmung gemessen? Warum gibt es NHN = Normalhöhennull, um Meerestiefen und Landhöhen zu messen? Kann es diesen Referenzpunkt auf einer gewölbten Oberfläche überhaupt geben? Warum ist es so schwer, die Wölbung des Globus zu messen? Was ist, wenn man mit einem starken Laser keine Rundung messen kann, liegt das dann daran, weil sich das Licht an der Erdrundung krümmt? Wie kann man also zuverlässig messen? Warum kann die Erde nur ein Globus sein? Gibt es denn sonst keine Lügen? Leben wir in einer heilen Welt ohne geheime Absprachen? Selbstverständlich gibt es böse Menschen, welche an der Macht sind und uns täuschen. Das wissen wir aus der Geschichte (die auch an vielen Stellen verfälscht wurde). Das war schon immer so, dass die Obrigkeit die Massen, die Untertanen zu ihrem Vorteil belügt. Dazu braucht man nicht naiv zu sein und blind alles glauben, was einem offiziell gesagt wird. Einfach mal hinter die Kulissen blicken. Vielen Dank!

    • Hallo Matthias, danke für die anregenden Worte. Kommen wir zunächst zum Messen der Erdrundung. Diese wurde bereits von Erasthotenes relativ genau bestimmt (im Rahmen der Messmöglichkeiten, die man ca. 250 v.Chr. hatte). Wenn Du mit einem Laser messen willst oder mit einem Laser gemessene Ergebnisse vorweisen kannst, gerne, dann wüsste ich gerne, wie der Versuchsaufbau konkret aussehen soll bzw. ausgesehen hat. Wissenschaft bedeutet, dass Dinge überprüfbar und ggf. widerlegbar sind – da helfen keine einfach mal so aufgestellten Behauptungen. Wenn der Laserstrahl der Erdkrümmung folgt, müsste es jedes Licht tun. Hast Du eine physikalische Theorie, die das misst, berechnet, belegt und begründet? Und wenn es so wäre, wie könntest Du dann eine flache von einer gekrümmten Oberfläche unterscheiden?

      Und zuletzt – selbstverständilich gab und gibt es Verschwörungen, wurden und werden wir belogen. Aber das bedeutet nicht, dass alles, das wir nicht verstehen, weil es zu komplex ist oder unserem vorgefassten Weltbild entspricht, eine Lüge oder eine Verschwörung ist.

    • Die Längenheit des metrischen Systems, das Meter, war lange Zeit eben über diese Wölbung definiert: ein Zehnmillionstel eines Viertels des Erdumfangs. Und eben dies macht die eigenhändige Messung der „Wölbung“ so schwer: die Erde ist eine sehr, sehr grosse Kugel.
      Bereits vor 250-300 Jahren konnte diese Strecke schon sehr genau gemessen werden, aber wie auch hmilz Dir schon geantwortet hat, so konnte man schon im alten Griechenland eine recht genaue Messung durchführen.

      Lügen, ja, die gibt es, und alternative Fakten. Aber die Summe aller Beobachtungen von der Erdoberfläche aus, die ja nun oben schon ausführlich genug aufgelistet sind, und die Bilder aus dem Weltraum (jaja, alles nur Erfindung der bösen NASA, und der Sowjets im kalten Krieg, und der Chinesen, Japaner, der ESA …) lassen sich nur mit einem Globus erklären.

      Und die Gegenfrage: was hätte die böse Weltordnung davon, Dich davon zu überzeugen zu wollen, die Erde sein keine Scheibe???

      • Naja, manche denken ja, schon die Bibel schrübe, dass die Erde flach sei. Und die Satanisten wollten uns mit der Geschichte von der runden Erde zu Satanisten machen und vom Glauben abbringen. Im Grunde eine Spielart des Kreationismus. Ob sich das Mr. Rowbotham so gedacht hat? Ich vermute ja, er wollte sich damals nur über den Wissenschaftsbetrieb des 19. Jahrhunderts lustig machen.

  16. Tatsachenverdrehende Desinformanten-Ratte, widerlicher, asozialer Abschaum, dreckiger verimpft-verseuchter, beweisloser Kugelaffe… Wo habt ihr Globus-Guru’s denn nun den Beweis für euere im Vakuum rotierende Kugel??? Asoziale, regierungstreue Ratte…

    • Wenn es eines Beweises bedurft hätte, wie mancher Flacherdler denkt (zumindest in der Schweiz) – hier wäre er. Für diese Leute sind schon offene Fragen „Desinformation“. Dabei denke ich nicht, dass ich irgendwelche Prämissen gemacht hätte, die nicht belegbar oder offensichtlich wären. Hinweise auf Fehler meinerseits sind herzlich willkommen.

      Das Angebot, die Sinnhaftigkeit seines Weltbilds auf einfache Weise zu begründen, besteht weiterhin.

      • Nur weil du Systemling nicht offen für die Wahrheit bist. Es ist doch eindeutig, dass die Erde flach ist
        UND
        HOHL.
        Sonst würden Chemntrails gar keinen Sinn machen.

        Ja, ich weiß man kann keinen Sinn machen. Mir doch egal!!!!!!111! Ist Fakt. Informier dich mal^^

      • Erst Mal Danke für den Lutscher.
        Aber mal ganz ernsthaft. Ist eine „Diskussion“ um eine flache Erde nicht von vorneherein zum Scheitern verurteilt. Ich kann mir bei aller Fantasie nicht vorstellen, dass jemand der ernsthaft den Unsinn einer flachen Erde vertritt, geeignet ist eine Diskussion zu führen.
        Ich habe noch nie den Vertreter irgendeiner Verschwörungstheorie gesehen, der wirklich sachlich und ergebnisoffen sich mit „seiner“ Verschwörung auseinander gesetzt hat. Wobei meistens ja alle Verschwörungstheorien zusammen geglaubt werden. Glaubt man erst mal den einen Scheiß, glaubt man bald jeden Dreck. Es ist eine nette Beschäftigung Reichsbürger, Flacherdler oder Chemtrailer, etc. zu widerlegen, aber letztendlich ohne jedweden Effekt bei den Betroffenen.
        Bei der GWUP haben die mal Wünschelrutengänger getestet. Und obwohl danach ganz klar war, dass die Wünschelrutengänger natürlich keine besonderen Fähigkeiten haben und das Ergebnis teilweise sogar schlechter war, als statisch zu erwarten wäre, haben die Wünschelrutengänger danach immer noch geglaubt, es würde funktionieren. Zuvor waren sie ja ohnehin davon überzeugt, sie würden Erfolg haben. Nur halt gerade jetzt nicht, aber sonst.

        Den Lutscher nehm ich trotzdem mit. Hoffentlich ist der nicht mit homöopathischen Geschmack.

      • Hast ja recht. Dieses Blögchen ist sicherlich kaum repräsentativ, aber wenn man die beleidigenden Einwürfe der Flacherde-Anhänger hier und in den einschlägigen FE-Gruppen nebeneinander legt, dann bestätigt sich der Verdacht, dass es überhaupt nicht um „ergebnisoffen“ geht, sondern um den Erhalt eines Glaubenssystems. Mir geht es hier ja auch weniger um die Bekehrung der Hardcore-FE’ler, sondern um eine Hilfestellung für Leute, die mit FE’lern in ihrem Umfeld zu tun haben und nicht wissen, wie sie reagieren sollen. Zugegeben erfordert auch das eine gewisse Beschäftigung mit physikalischen und mathematischen Grundlagen. Oder so Grundwissen wie „nicht der Mond umkreist die Erde, sondern beide umkreisen ein gemeinsames Schwerezentrum, daher die Flut auf der mondabgewandten Seite“.

        Wenn der Lutscher nicht taugt, ich habe hier auch noch Gummibärchen mit Einhorngeschmack! 😀

  17. Seid jeher glaube ich wir sind im inneren einer Zelle. Quasi an der Wand laufen wir entlang und die Sonne usw ist das energiezentrum, der Zellkern. Gibt es auch nette Theorien drüber… nur bringt es alles nichts. Obs rund eckig oder was weiß ich ist ist völlig egal. Es ist unser Zuhause und unsere spendende Mutter in einem Wesen und wir vergewaltigen und zerstören es. Schämt euch eure Energie in so ein Thema zu stecken. Das könnt ihr machen wenn diese Welt wieder in Ordnung ist….

    • Hallo Arbarman, danke für Deinen Kommentar. Den Bogen von Deinem Weltbild mit der Zelle, in der wir leben, zur Rettung der Welt verstehe ich allerdings nicht. Kannst Du beides nochmal ausführen?

  18. Es ist völlig sinn- und zwecklos, Flacherdler mit naturwissenschaftlichen Argumenten überzeugen zu wollen. Genauso gut könnte man versuchen, mit einem Menschen in einer Sprache zu kommunizieren, die er nicht versteht.

    • Ja, sehe ich auch so. Daher wende ich mich auch eher an „Neueinsteiger“ und Betroffene im Umfeld. Dass sich von den Hardcore-Flatties keiner von den 1000€ (die ich durchaus ernst meine und auch aufbringen könnte) locken lässt, ist mir auch klar.

  19. Ich gründe gerade die flat moon society.
    Wir glauben nicht im herkömmilichen Sinn an an Energie,Optik, Gravitation, falsifizierbarkeit, reproduzierbarkeit, und Ausbreitung des Lichtes auf geodätischen Linien durch die „Raumzeit“. Hat jemand Interesse?

    Himmelskörper sind generell flach!
    Beweis: die vielen abgestürzten Welt-traum-sonden die fatalerweise von Kugeln ausgehen und dann natürlich an der erwarteten Position keinen Kontakt zu Scheibe bekommen.
    Beweis2: Schuhe in der Mitte NIE abgelaufen. Auf einer kleinen Kugel müsste das so sein.
    Beweis 3..n: google doch selbst

    Ausserdem ist das ganze flache „universum“ sowieso nur eine Holografie, die auf der Oberfläche des Randes abgespielt wird. Bezüglich diese Topologie ist das Universum flach und damit auch alles was drin ist. Ach ja – wer das nicht glaubt ist ein Systemling!

      • Wir teilen ok? Du die Verwaltung, Ich die Einnahmen!

        1.) Btw. das mit derm Holografischen Universum ist nicht soweit hergeholt. Z.B. ein „schwarzes Loch“ ist ja der Beobachtung durch unser Universum entzogen. Damit man die Prinzipien von Enrgie- und Informationserhaltung halten kann, muss der Rauminhalt hinter dem Horizont vollständig durch die Oberfläche repräsentiert werden. Das ist vermutlich bei jedem beobachtbaren Ereignisshorizont im physikalischen Sinne so. Und der ist 2d. Also ist unser eigentliches Unsiversum 2d und nur die Projektion pseudo-3d.
        2.) ein ganzer Haufen der herkömlichen Physik gilt nur für flache oder fast flache Raumzeitmetriken. z.B. hat glaube ich speziell die Elektrodynamik bei starken Krümmungen so ihre Probleme.
        3.) Die Hohlerede-Theorie ist mathematisch gesehen eine inversion an der Erdoberfläche. Mathematisch ist das widerspruchsfrei mit allem bekannten physikalischen Gesetzen. Man verabschiedet sich lediglich von der homogenität von Energie und Raum und damit Energie und Impulserhaltung und gibt damit die Symmetrieinvarianz auf – dadurch wird es kompizierter aber nicht falsch. Der Raum hat dann halt „Eigenschaften“ z.B. das sich Längen zum Mittelpunkt hin ändern und der damit nicht erreichbar ist.
        4.) mit geheim, militärisch, unterdrückt, Frequenz-energie und Quantenphysik „beweise“ ich alles. Auf der Messe konnte mir leider bisher nicht mal einer sagen was ein Feynman-Diagramm ist 🙂
        5.) Das ganze ist eine Religion und die ist ehrlich gesagt auch nicht viel seltsamer als sprechende Schlangen und Stimmen aus dem brennenden Busch. Kein Grund sich darüber lustig zu machen.

      • „Wir teilen ok? Du die Verwaltung, Ich die Einnahmen!“.
        Wir könnten noch Fernlehrgänge anbieten, dann könnte es für zwei reichen^^
        „Feynman-Diagramm ist“. Und was ist das? Muss ich das wissen?
        „Das ganze ist eine Religion und die ist ehrlich gesagt auch nicht viel seltsamer als sprechende Schlangen und Stimmen aus dem brennenden Busch. Kein Grund sich darüber lustig zu machen.“
        Nicht ganz. Zum einen ist es eine „Religion“ die darauf beruht, dass erlangtes Wissen, ignoriert, bzw sogar bestritten wird.. Ich kenne keine andere Religion, die darauf beruht, wissenschaftliche Erkenntnisse zu verleugnen.
        Zudem scheint mir diese „Religion“ nicht ganz ungefährlich. In der Regel tritt sie nämlich zusammen mit anderen Deppen-Ideologien wie, Chemtrails, BRD – GmbH u.dgl.. auf. Sämtliche uns wichtige Werte und Grundlagen des Zusammenlebens, unsere Grundwerte werden durchweg abgelehnt. Ein Moslem, Hindu, Christ etc. kann seine Religion sehr gut innerhalb der Gesellschaft praktizieren, ohne diese abzulehnen oder gar zu bekämpfen. Zeig mir ein Flacherdler der nicht in Totalopposition zu unserem Staat steht.

      • Korrektur:
        Gallileo https://de.wikipedia.org/wiki/Galileo_Galilei#Der_Prozess_gegen_den_Dialog

        Mir fallen auch ein paar aktuelle ein:
        Kreationismaus – die Muschel hat der liebe Gott in den Berg getan
        Genderismus – Geschlecht ist nur solialisiert. Unterschiede gibts keine
        Dianetik – Abschaffung der psychiatrie
        Klimaforschung: die einen sagen so die anderen so und beide Seiten sind mit runterglassener Hose schon erwischt worden. Keiner konnte bisher schlüssig beweisen dass das beobachte Phänomen (wenn man es denn akzeptiert) auch wirklich Mensch gemacht ist.
        Zur GmbH: Handwerklich ist da wohl einiges unklar bis völliger Pfusch am Bau.
        Trotzdem: 1. wer soll darüber richten und mit welcher Legitimation
        2. Das GG ist das letzte Bollwerk gegen die Plünderer aus Wirtschaft und Politik. Das geb ich nicht freiwillig her.
        Zu den Schemdrails: Klar gibts die. Kommt ja co2 raus oder? 🙂
        Wenns Dir nicht passt lass Dich vom neuen Kaiser in der Flugscheibe zur Basis in Neuschwabenland fliegen 🙂

  20. Moin moin, ja ich denkma, Flach oder Globus is genauso wenig die Frage wie Thälmann oder Hindenburg, Clinton oder Trump. Allet Irish theater, wie man in England sagt. Es wird gerne vom Postulat ausgegangen, dass wir Menschen mit den Augen sähen. Können wir doch aber gar nicht. Isja auch gut so, sonst kein Spaß im Kino. Auch soll sich die Erde drehen!? Die Bußgeldstellen der BRD sind anderer Meinung. Die haben sich eine Rechtsfigur namens „standartisiertes Meßverfahren“ erarbeitet, wo keinerlei Drehung der Erdoberfläche enthalten ist! Auf meine energische Nachfragen hin, wurde ich bis vor’s Amtsgericht Potsdam zitiert. Sollte ich weiterhin behaupten, dass bewegte Körper auf der Erdoberfläche noch einer weiteren Geschwindigkeit ausgesetzt sind, würde das AG einen Gutachter bestellen um mir diesen Mist auszureden. Kostenpunkt: 1500 Ocken! Meine Einrede, dass die Drehgeschwindigkeit in unseren Breiten, nach Lehrmeinung ca.10mal so hoch ist wie auf Landstrassen normal gefahren wird, wurde mit einem mitleidigen Lächeln quittiert und nicht geglaubt.
    Ich find das Buch von Michael Talbot, „das holographische Universum“ sehr interessant. Evtl. ein Weg, dieses ganze Mittelaltergehabe abzulegen. Wer weiß – viel Spaß noch in diesem Theater…

    • Immerhin ist der Hinweis auf die vom Breitengrad abhängige Umfangsgeschwindigkeit mal kreativer als der Hinweis auf die BRD GmbH und den deswegen nicht gültigen Gesetzen. 😉 Dass das als Argument vor Gericht nicht taugen würde, war zu erwarten.

  21. Immerhin ist der Hinweis auf eine fiktive GmbH und dem anhängenden Kram, in dieser Sache wenig hilfreich. Ich kenne den Unterschied zwischen legitim vs. legal. Es geht hier doch nicht um Menschenwerk, sondern doch wohl um Naturerkenntnis! Meine Frage ist: Warum taugt die Erdrehung als offenkundige Tatsache nach ZPO/StPO usw. nicht als Argument vor Gericht? Die sich aus der Erdrehung ergebenden Bedingungen für bewegte Körper, mit ihren überlagernden Geschwindigkeiten, sind Prüfungsstoff 10.Klasse – Mittlere Reife. Es kann, in einem Rechtsstaat, ja nur so sein, dass diese hier behandelte Thematik, nach wie vor als Haderstoff eingeschätzt wird. Jedenfalls von den Konstrukteuren der Rechtsfigur „standartisiertes Meßverfahren“. Warum? Kriegig raus und schreibs Euch! Lese grade: „Die Geschichte des Prioritätsstreites zwischen Leibniz und Newton“ von Prof. Thomas Sonar(sic!)/TU Braunschweig. Es ging damals auch um Kosmos/Erde/Gravitation. Viel Spaß weiterhin und bleibt gesund…

    • Ich würde mich vielleicht mal mit dem Thema „bewegte Bezugssysteme“ auseinandersetzen. Was sollte die Erdumdrehung denn bitte mit Radarkontrollen zu tun haben. Sorry, aber das ist physikalischer Unfug, dem ein Gericht nicht folgen wird, mit oder ohne Gutachter.

      Was passiert denn bei der Messung? Beide Gegenstände (Fahrzeug und Radarkasten) bewegen sich im gleichen bewegten Bezugssystem. Was die Radarfalle misst, ist die Differenzgeschwindigkeit zwischen ihr selbst und dem Fahrzeug. Die an der Stelle bestehende Umfangsgeschwindigkeit kommt in der Gleichung nicht vor. Mit ein bisschen Vektorrechnung im Raum (zugegeben Stoff 11./12. Klasse Gymnasium) kommt man da ganz leicht selber drauf.

      • Und ich dachte immer bei Newton gegen Leibniz wäre es um die Infinitesimalrechnung gegangen, und Leibnitz hätte sich im Gegensatz zu Newton nicht einmal sehr mit Astronomie und Gravitation beschäftigt. Wie dumm von mir …

  22. Sehr schöne Seite. Ich lese gerade nacheinander die Biographien von Kopernikus, Kepler, Galilei und Newton. Und ein ums andere Mal muss ich bei der Lektüre immer wieder darüber nachdenken, wie man im 21 Jhdt nach den Errungenschaften besagter Herrschaften und ihrer Vorgänger/Nachfolger an so ewtas wie eine flache Erde glauben kann. Ein paar deiner Fragen sind mir auch in den Sinn gekommen und wie man die wohl aus der Flache Erde Perspektive wohl beantworten wöllte. Toll gemacht! Grüße!

      • Sehr schöner Blogbeitrag, die Fragen sind ein böser Schlag ins Kontor der Flacherdler. Leider fürchte ich, dass die meisten weder die Geduld haben, die Fragen bis zum Ende zu lesen, noch den geistigen Horizont, zu verstehen, wie sehr das die flache Erde unmöglich macht.
        Ich hätte da noch zwei Fragen,die ich bisher noch nirgends gelesen habe:
        Magnetische Pole treten stets in Paaren auf: Jeder magnetische Nordpol hat einen magnetischen Südpol. Ein einzelner Pol wurde noch nie beobachtet. Versucht man einen Magneten in der Mitte zu teilen und so bildet er sofort neue Pole aus. Da stellt sich doch die Frage, wo sich der magnetische Südpol der Erde befindet. Der Eisring kann keinen Pol bilden. Unter der „Scheibe“ kann der Südpol ebenfalls nicht sein, denn dann würde die Stärke des Magnetfeldes zum Rand hin im Quadrat des Abstandes zur Mitte abnehmen.
        Woher kommt auf der flachen Erde überhaupt ein Magnetpol?

        Der Äquator krümmt sich sowohl auf einer runden, als auch auf einer flachen Erde, allerdings krümmt er sich auf einer flachen Erde nach links oder rechts (je nach Blickrichtung) und nicht nach unten, wie auf einer runden Erde. Warum wurde diese Abweichung von der Geraden bisher noch nie gemessen? Es wäre doch der entscheidenden „Beweis“ für die Flacherde.

      • Das mit den Magnetpolen ist in der Tat ein interessanter Aspekt, wäre aber durch einen Scheiben- oder Topfmagneten erklärbar. Außerdem würden die Flacherdler die Erkenntnis, dass es keine magnetischen Monopole gibt (zumindest nicht in der makroskopischen Welt), einfach abstreiten. Ich bin fast sicher, auf YouTube findet sich dazu ein supergeheimes Aufklärungsvideo.

        Die Messung der Äquator“krümmung“ dürfte nicht ganz einfach sein, weil sie auf einer Scheibe nur sehr gering wäre. Die Flacherdler kämen dann mit einem Lineal oder ähnlichem an, so wie wenn sie die fehlende Krümmung des Horizonts „nachweisen“. Etwas anderes wäre die Entfernungsmessung eines Direktfluges entlang des Äquators, aber ich finde grade keine passende Verbindung. Auf einer flachen Erde würde man ja eine Sekante des „Äquatorkreises“ fliegen; auf der runden einen Großkreis, und die beiden Strecken wären unterschiedlich lang.

  23. Glaubst du wirklich die Erde rotiert mit 1600 km/h in Singapore? Die Luft dreht hoffentlich mit ansonsten steht die Luft und die Erde dreht das würde 1600 Km/h Windspeed bedeuten. Also gut die Luft/Wind dreht also mit der Erde mit. Wie kann dann die Luft/Wind drehen ohne dass die Erde vorher steht? Mach einen Wasserwirbel im Kochtopf! Kann der die Richtung drehen ohne vorher zum stehen zu kommen. Gesetzt der Trägheit! Unmöglich!

    Und was passiert wenn in Singapore die Luft mit 1600 KM/H dreht und in Peking mit 800 KM/h reiben die Schichten nicht aneinander und produzieren Riesenstrürme? Ja dein Globusmodell hat Fehler ich habe hunderte nicht nur 71 wie du!

    • Das Thema Windgeschwindigkeit am Äquator ist in meiner Fragenliste als Nr. 60 enthalten. Hast Du eine Antwort darauf? Warum ist Deine Annahme falsch, dass der Wind in unterschiedlichen Breiten wegen der Kugelform unterschiedlich wäre? Mach mal den Versuch mit der Kaffeetasse und dem Streichholz. Schlage mal den Begriff „Winkelgeschwindigkeit“ nach.

      Und was ist mit den anderen Punkten? Beispielsweise mit dem Sonnenstand?

  24. Ich habe einen Beweis der ist so gut den kannst du nicht widerlegen. Wieso steigt im Atomkraftwerk der Dampf kerzengerade wenn unten die Erde mit dem AKW wegdreht? Willst du jetzt behaupten die Gravitation zieht den Dampf mit? Alle behaupten die Gravitation zieht in die Erdmitte also nach Südosten von Europa aus. Also die Gravitation zieht gleichzeitig nach Südost und kreisförmig um die Erde und der Dampf geht kerzengerade nach oben. Dann müsste der Dampf in einem sich krümmenden 45 Winkel aufsteigen aber niemals gerade nach oben!

    Und noch was was. Die Sonne ist angeblich 100 Mal grösser als die Erde. Also 1mm Stecknadel zu 100mm Glühbirne. Die Strahlen der Glühbirne gehen an den Polen und Seiten des Stecknadelkopfes vorbei und man kann sie im Hintergrund sehen. Ich müsste nachts im Himmel überall die Strahlen der Sonne vorbei scheinen sehen. Im Orginalmassstab ist die Erde ein Golfball und die Sonne 500 Meter weit weg und 5 Meter im Durchmesser. Ein Led Autoscheinwerfer scheint 300 Meter Laserlicht des BMW I8 scheint 600 Meter. Nimm 20 Scheinwerfer à 25 cm breit und 20 hoch dann hast du einen 5 Meter Leuchtball und beleuchte den Golfball in der Nacht. Wenn jetzt ein Floh nachts auf der Rückseite des Golfballes die Umgebung anschaut ist es stockdunkel wie auf der Erde oder sieht er das Licht im Hintergrund und an der Seite des Golfballs vorbeipfeifen?

    • “ Wieso steigt im Atomkraftwerk der Dampf kerzengerade wenn unten die Erde mit dem AKW wegdreht?“
      Ist dir schon mal im Flugzeug oder im Zug etwas heruntergefallen?^^

    • Sceptique hat den ersten Teil Deiner Frage schon recht gut kommentiert. Zum anderen Teil ist zu sagen, dass man Licht nur dann „vorbeipfeiffen“ sieht, wenn es an irgendetwas gestreut wird. In der Atmosphäre, und vor allem wenn Du Deinen Golfball nahe am Boden platzierst, dann gibt es genügend Staub, um das gestreute Licht auch von der dunklen Seite des Golfballes aus zu sehen.

      Im Weltraum gibt es auch Staub, aber nur sehr wenig davon – zu wenig, um das daran gestreute Licht zu sehen – und selbst wenn, man könnte es nicht wirklich vom Licht von dahinter befindlichen Sternen unterscheiden.

      Aber Du kannst das vorbeipfeiffende Licht sehr gut sehen, wenn es das nächste Mal zu einer Mondfinsternis kommt. Da sieht man dann auch, dass ein Teil des Lichts in der Erdatmosphäre gebeugt wird.

      Eine andere Möglichkeit, dass vorbeipfeiffende Licht zu sehen ist, wenn bei Sonnenuntergang der grösste Teil des Himmels von Wolken bedeckt ist, nur dort, wo die Sonne hinter dem Horizont (sic!) verschwindet ist ein Stück freier Himmel. Dann kann man sehen, wie die Sonne die Wolken von „unten“ beleuchtet – Lichtstrahlen, die an der „Kante“ des Horizonts vorbeigepfiffen sind.

    • Du versuchst da grade zwei verschiedene Bilder zusammen zu bringen und das kann nur schief gehen. Das ganze Thema Gravitation ist komplett unverständlich, wenn man von einer flachen Erde ausgeht, aber supereinfach, wenn man die Erde als kugelförmig (eher leicht kartoffelförmig, das spielt in der Betrachtung aber keine Rolle) sieht. Der Schwerkraftvektor zeigt immer zum Schwerpunkt des Himmelskörpers, und der liegt senkrecht unter Deinen Füßen, ca. 6370 km tief, und zwar an jeder Stelle des Himmelskörpers. Aus dem Grund rollt auf einer Ebene auch kein Auto weg, und das Wasser sieht überall flach aus. Wegen der vergleichsweise riesigen Dimensionen reicht das bloße Auge nicht so weit, dass man sieht, dass das in Wirklichkeit eine riesige Kugelkalotte ist.

      Das mit dem Sonnenlicht meinst Du nicht ernst, oder? Denkst Du, dass auf der sonnenabgewandten Seite der Erde eine Art Leinwand ist, an der man das Licht sich spiegeln sieht? Ein weiterer Unterschied ist, dass auf der Erde überall kleinste Staub- und Wasserpartikel in der Atmosphäre sind, an denen sich das Licht bricht oder reflektiert wird, aber doch nicht im Vakuum des Weltraums, jedenfalls nicht im gleichen Maß.

  25. Schön vorbeigeschifft mit dem Fallenlassen im Zug!
    Hast du schon mal Dampf von einer Dampflokomotive gesehen? Steigt der gerade auf? Der Zug ist in Bewegung und der Dampf geht gekrümmt nach hinten. Wenn die Erde in Bewegung wäre müsste der auch gekrümmt nach hinten gehen. Es ist nicht möglich dass die Erde den Dampf mit 1600 KM/h im Kreis zieht und gleichzeitig gerade nach oben steigen lässt. Mach doch mal einen Wasserwirbel im Kochtopf! Oder ein Luftwirbel in einem Zyklonluftfilter. Da dreht alles in die gleiche Richtung. Da kann in Europa der Wind nicht von Osten blasen und in Afrika von Westen. Wenn du den Wasserwirbel mit der Kelle in die andere Richtung drehen lassen willst dann siehst du gut wie die Strömung verschwimmt abbremst und dann wieder beschleunigt bis alles in die andere Richtung dreht. Gesetz der Trägheit. Damit der Wind aus ein anderen Richtung blasen könnte müsste die Erde zum Stillstand kommen.

    Noch mal was zum Nachdenken über die Gravitation. Nimm ein 4KG starkes Magnet und sauge eine 4 Kilo Stahlkugel an und lasse sie nach unten baumeln. Dann drehe die Kugel nach oben und neige sie ein bisschen. Rollt diese jetzt los oder klebt sie am Magnet. Damit ein BMW von 1500 KG in Australien nicht ins All fällt muss ja die Erde 1500 KG Saugkraft aufbringen. Wieso rollt dann in Europa der BMW davon bei der kleinsten Neigung. Leg mal ein Elektromagnet mit 1500 KG Zugkraft unter den BMW rollt der noch davon? Es gibt keine Gravitation sondern ein natürliches unten und oben und was schwerer als Luft ist fällt und was leichter steigt. und nicht die Erde zieht alles in die Mitte. Wasser auf einem Tablet nach Nordosten geneigt fliesst nach nordosten auch wenn die Erdmitte im Südwesten liegt. Die Gravitation kann ja nicht mal ein paar Wassertropfen beinflussen. Rollen lassen und in Australien kleben lassen geht nicht gleichzeitig.

    • „Hast du schon mal Dampf von einer Dampflokomotive gesehen? Steigt der gerade auf? Der Zug ist in Bewegung und der Dampf geht gekrümmt nach hinten“
      Aua. Schon mal im Zug geraucht?

    • PS: „Es ist nicht möglich dass die Erde den Dampf mit 1600 KM/h im Kreis zieht und gleichzeitig gerade nach oben steigen lässt.“ Folge ich deiner These ist es nicht möglich, dass der Zug mit 160 km/h fährt und im Zug der Rauch gerade nach oben steigt Wenn du mir erklärst, warum der Rauch im Zug nicht mit 160 km/h nach hinten zieht, muss ich dir nicht mehr erklären warum der Rauch des Kraftwerks senkrecht nach oben steigt. Denn dann hast du dir deine Frage selbst beantwortet.

    • Der Dampf steigt genau dann senkrecht über der Lok auf, wenn der Wind in der gleichen Richtung und mit derselben Geschwindigkeit bläst wie der Zug fährt. Bei Windstille sieht es natürlich so aus, als werde der Rauch nach hinten weggeblasen. Das ist aber nur eine optische Täuschung. Fährt der Zug rückwärts, dann scheint der Rauch in die andere Richtung zu wehen.

      Du lässt ständig außer Acht, dass wegen der Reibung zwischen Luftmolekülen und Erdoberfläche die Atmosphäre seit über 3 Milliarden Jahren die gleiche Bewegung vollführt wie die Erdoberfläche selbst, d.h. sie wird schlicht mitgeschleppt und bewegt sich im Großen und Ganzen (vom Wind abgesehen) synchron mit der Erdoberfläche. Aus dem Grund bläst der Wind am Äquator nicht mit 1600 km/h. Du kannst das an dem in der Fragenliste aufgeführten versuch mit dem Topf Wasser und dem Streichholz selbst nachvollziehen. Mach das mal und beobachte, was passiert. Die Gefäßwandung steht dabei für die Erdoberfläche, und das Wasser für die Atmosphäre. Das Holz ist nur der Indikator für die Bewegung des Wassers, die nur allmählich einsetzt, bis Topf und Streichholz sich synchron drehen.

      Bei den kleinen Wassertropfen überwiegt die Oberflächenspannung die Schwerkraft. Deswegen bleiben sie hängen.

    • Aber mal abgesehen von den vermutlich eher sinnlosen Versuchen, Dich von der Rundheit der Erde zu überzeugen. Diese Fragenliste ist auch dafür da, Dir zu helfen, mal Dein Weltbild an Hand von Beobachtungen in der Natur selbst zu überprüfen. Geh das doch mal durch und gib Dir die Antworten. Vergiss mal für einen Moment Behauptungen aller Art und versuche für einen Moment anzunehmen, dass all diese YouTube-Seiten, die die flache Erde zu beweisen glauben, selbst nur auf optische Täuschungen und schlecht verstandene Mathematik und Physik hereingefallen sind. Stelle weitere Fragen. Gerne auch mir, und wir können diese diskutieren.

      Ich finde es aber schon mal sehr gut, dass Du nicht wie einige andere mit völlig inhaltsfreien Beleidigungen angekommen bist. Wir können also reden.

  26. „Damit ein BMW von 1500 KG in Australien nicht ins All fällt muss ja die Erde 1500 KG Saugkraft aufbringen.“

    Dieselbe „Saugkraft“ bringt die Erde auch für den BMW in Deutschland auf. Es gibt im All kein „Unten“ und „Oben“. Wo sollte der BMW denn hinfallen? Dass der gängige Globus mit der Nordhalbkugel nach oben dargestellt wird liegt nur daran, dass die ersten Karten und Globen nördlich des Äquators hergestellt wurden.

    Der Dampf der Dampflokomotive steigt eben nicht senkrecht nach oben, weil sich die Lokomotive mit 160 km/h gegenüber der Erde und der sich mit der Erde mitdrehenden Luftmassen bewegt.

  27. mir gefällt das hier sehr gut:

    Es ist natürlich falsch weil man die Schildkröte und die Elefanten die das ganze tragen nicht sehen kann.
    Bezüglich des (ernst gemeinten) holografischen Prinzips bist Du mir noch eine Antwort schuldig, auch wenn es formal mit Deinen Fragestellungen nur im erweiterten Sinn zu tun hat.

  28. hm, evt. möchtest Du den Link wieder löschen. Ich glaube zwar, das das durch Zitierrecht gedeckt ist, aber man weiss ja nie.
    Jedenfalls habe ich gerade gelernt, dass die jesuiten schuld sind.

  29. Du gehst also davon aus dass in Australien die Häuser auf dem Kopf hängen. Wenn ich jetzt 3 Häuser baue mit gleichen Dimensionen eines aus Stroh eines aus Holz und eines aus Stein dann müsste die Erde damit die Häuser nicht ins All fallen für jedes Haus eine andere Klebekraft entwickeln wie ein Computer der die Dichte jedes Materials automatisch erkennt. Ihr glaubt also dass wenn ich mit dem Heli in Singapore gerade aufsteige und 24h lang schwebe einmal um den Globus gerissen werde? Jetzt habe ich 3 identische Helis gebaut einer aus Kohlefaser einer aus Alu und einer aus Stahlblech. Müsste dann die Kraft um den Heli mitzureissen nicht unterschiedlich sein wenn das Gewicht unterschiedlich ist? Da Helium von der Graviation nicht tangiert wird und aufsteigen kann aber Co2 angezogen wird, zeigt dass die Gravation die Dichte jedes Materials kennt und sich automatisch jedem Objekt und seiner Dichte anpasst. Nicht ein Kraftfeld was gleich stark für alle Objekte wirkt sonder eine Zauberfeld welches die Objekte unterschiedlich anpackt je nach Dichte. Und nicht etwa dass der grössere Planet den schwächeren anzieht nein er haltet den kleineren auf einer magischen Grenze vor sich hin und dann spielen sie ringel ringel reihe!

    • „Du gehst also davon aus dass in Australien die Häuser auf dem Kopf hängen. “ Nein, denn es gibt kein oben oder unten.
      „Stroh eines aus Holz und eines aus Stein dann….[..]“ bis hierher, denkst du schon mal in die richtige Richtung, Richtig ist, die Massen sind entscheiden. Denn die Gravitation wirkt mit der selben Kraft auf das Haus , wie die Gravitation des Hauses auf die Erde wirkt.
      Aber bevor wir hier weiter machen, würde mich ja nun wirklich brennend interessieren, wie du dir , oder mir erklärst, warum, wenn ich im Zug, der mit 160 km/h fährt, rauche, dieser rauch nicht mit 160 km/h nach hinten „wegfliegt“? So, wie du zuvor deine These erklärt hast, widerspricht dieses Phänomen deiner Theorie ja. Irgendwie müsste sich diese ja, wenn deine These stimmt, widerspruchslos auflösen lassen. Irgendeine Ursache muss es ja dafür geben.

    • „Da Helium von der Graviation nicht tangiert wird“ … keine weiteren Fragen. Wobei doch, eine: Die Sonne besteht aus einem Gemisch aus Wasserstoff und Helium. Also aus zwei Gasen die in der Erdatmosphäre nach oben aufsteigen — „von der Gravitation nicht tangiert werden“. Warum fliegt die Sonne dann nicht auseinander wenn Wasserstoff und Helium nicht gravitativ gebunden werden?

  30. Also wenn der Helikopter mit der Erde über Singapore im Schweben mitgerissen würde dann hätte er 1600 KM/h Speed drauf. Wenn jetzt plötzlich die Gravitation aussetzt würde er deiner Meinung nach noch ausrollen und immer langsamer werden?
    Kann ein Helikopter der 300 KM/h oder 1540 KM/h gerade aus fliegt plötzlich rückwärts fliegen? Ein Apache kann das nicht. Wenn ich aber in Singapore aufsteige und schwebe kann ich plötzlich rückwärts fliegen sowie der Wind plötzlich drehen kann. Gesetz der Trägheit. Für mich steht die Erde still.

  31. Der Zug ist eine geschlossene Kabine die Luft ist eingeschlossen also steigt der Rauch gerade auf wenn die Fenster zu sind. Die Dampflok ist in Bewegung und die Luft steht still also trifft der Rauch der in Bewegung ist auf stehende Luft sodass der Rauch abgebremst wird und nach hinten wandert. Ich geh aber von stehender Atmosphäre aus du von rotierender.

    • Und jetzt stell dir mal vor, die Erde ist der Zug, also ein geschlossenes System. Dann haben sich doch die meisten Fragen geklärt, oder?
      Dein Heli in Singapur fliegt ja auch nicht mit 1600 km/h. „Der Heli ist im Zug.“ Und im Verhältnis zum Bezugsystem hat er eine Geschwindigkeit von Null, wenn er schwebt Wenn der Zug mit 160 km/h fährt und der Heli im Zug schwebt, ist seine Geschwindigkeit im Verhältnis zum Bezugssystem Zug null. Den Heli interessiert überhaupt nicht ob der Zug mit 160 km/h fährt, mit 200 km/h oder steht. Zumindest solang sich die Geschwindigkeit des Zugs nicht ändert.

    • Dann liegt da der Fehler in Deiner Denke. Die Atmosphäre ruht (weitgehend, vom Wind abgesehen) in Bezug auf die Erde, aber doch nicht in Bezug auf den umgebenden Weltraum. Du scheinst das Prinzip eines bewegten Bezugssystems nicht verstanden zu haben. Es dreht sich das Gesamtsystem Erde und Atmosphäre. Ein ruhend über Singapur stehender Hubschrauber würde (wenn er genug Sprit hätte) in 24 Stunden einmal einen Kreis in Bezug auf den umliegenden Weltraum vollführen, aber nicht in Bezug auf die Erde.

      Und zum Thema wie sieht das mit der Schwerkraft aus, schau Dir mal die folgende Grafik an. Und nein, es sieht in der Realität nicht so aus wie rechts dargestellt. In Australien steht niemand auf dem Kopf. Es gibt keine äußere Schwerkraftquelle, die alles „nach unten“ zieht – die Gravitation (genauer: die Krümmung des Raumes) kommt aus der Masse selbst. Eine externe Schwerkraftquelle braucht man nur, wenn man die Erde als flach annimmt, ohne erklären zu können, wo diese denn herkommen soll. Daher der schwere Denkfehler, es gäbe keine Gravitation – die stört das Bild nämlich.

      Die Erde und die Schwerkraft

      Aber ich habe immer noch keine Versuche Deinerseits gesehen, meine og. Fragen widerspruchsfrei zu beantworten. Wir diskutieren hier ständig auf Grundschulniveau über Fragen, die keine sind.

  32. Angeblich ist ein geostationärer Satellit auf einer Höhe wo in die Erde nicht mehr runterzieht aber er auch nicht ins All wandert sodass er kein Schub braucht also auf einer Null G Ebene. Trotzdem zieht in die Erde mit als wenn er mit einer Stange verbunden wäre. Ansonsten müsste ich ja die Schüssel nachstellen wenn der Satellit steht und die Erde wegdreht. Vertikal 0G kreisförmig 1G
    welche Kraft greift vertikal nicht an aber kreisförmig schon? Macht dich das nicht stutzig?

    • Kein bißchen. Jeder Satellit bewegt sich auf seiner Umlaufbahn so, dass die „Zentrifugalkraft“, die durch seine Kreis- oder Ellipsenbewegung entsteht, durch die an seinem Ort herrschende Schwerkraft gerade ausgeglichen wird. Der Satellit fällt auf Grund seiner Geschwindigkeit, die ihm sein Antriebssystem mitgegeben hat, frei und antriebslos durchs Weltall, wird aber durch die Schwerkraft in die Umlaufbahn gezwungen. Deine Annahme, „wo die Erde ihn nicht mehr runter zieht“, ist falsch. Selbstverständlich tut sie das, sonst würde er schnurgerade aus weiter fliegen mit seiner momentanen Geschwindigkeit und Richtung.

      Da nun die Schwerkraft mit dem Quadrat der Entfernung vom Schwerpunkt der Masse der Erde abnimmt (Stichwort: Newtons Schwerkraftgleichung -> Wikipedia oder nimm mal ein Mittelstufen-Physikbuch in die Hand), müssen sich Satelliten auf niedrigen Umlaufbahnen viel schneller bewegen als in einer Höhe von bsp. 36000 km. Daher dauert ein Erdumlauf in 400 km Höhe ca. 90 Minuten (bsp. ISS) und in ca. 36000 km Höhe genau einen Tag. Weil sich die Erde selbst ebenfalls in einem Tag um sich selbst dreht, sieht es von der Erde aus gesehen so aus, als stehe der Satellit still, aber nicht, wenn man von außen drauf schaut – da kreist der Satellit brav in seiner Umlaufbahn einmal am Tag über dem Äquator um die Erde. Da ist außer dem Schwerefeld der Erde nichts, was ihn festhält. Genau dasselbe passiert der Erde selbst und den anderen Planeten im Schwerefeld der Sonne, nur 3 Nummern größer.

      A propos ISS: Wenn Du mal wieder nicht schlafen kannst, schau mal hoch. Hier kannst Du sehen, wann sie (in diesem Fall bezogen auf München) zu sehen sein wird.

    • Du musst die Schüssel nicht nachstellen nicht etwa weil geostationäre Satelliten still stehen, sondern weil sie sich auf der gegebenen Höhe in genau 24 Stunden einmal um die Erde drehen. Satelliten auf anderen Höhen umkreisen die Erde schneller (wenn tiefer) oder langsamer (wenn höher).

      Die Antenne ständig nachstellen zu müssen ist beim Fernsehempfang tatsächlich unbequem, genau deshalb wählt man ja für TV-Satelliten genau diese Umlaufbahn.

      Beim GPS-System dagegen ist es durchaus gewollt dass diese nicht als stationär wahrgenommen werden, deshalb (und auch weil man mit geostationären Satelliten die Polarregionen nur noch unzureichend abdecken kann) findet man diese auf deutlich niedrigeren Umlaufbahnen.

      „Auf die Erde heruntergezogen“ wird keiner von denen, es sei denn er bewegt sich auf einer derart niedrigen Umlaufbahn dass er noch durch die Restatmosphäre abgebremst wird und so langsam auf immer niedrigere Umlaufhöhen fällt (wie zB beim Spacelab und der Mir
      geschehen)

  33. Ich hab noch einen für den Fragenkatalog:
    Mein Kumpel und ich sind Funker. Er wohnt in Japan und ich in Deutschland. Hier eine flachgedrückte Projektion der Kugel bezogen auf Deutschland:

    Um Ihn zu ereichen muss ich meine Antenne nach 40 Grad drehen (rot – kurzer Weg). Ich kann ich aber auch (schwächer) aus einer Richtung von 220 Grad hören (grün – langer Weg). Das geht nur wenn es am weissen Rand einen Wrap-Around gibt. Wäre am Rand der Scheibenwelt irgend etwas reflektierendes würde man erwarten das ich meinen Freund aus Richtung 322 Grad bzw 118 Grad höre. Das ist aber nicht so. Und für alle Schlaumeier, die jetzt Fragen wie denn auf einer Kugel eine Welle hinter den Sichthorizont tauchen kann: Es gibt eine reflektierende Schicht in der Atmospähre. zwischen dieser Schicht und dem Boden bzw. Wasser wird die Welle mehrfach hin und her reflektiert bis sie eben um die bucklige Kartoffel herumgelaufen ist.

    Bei einem flachen Abstrahlwinkel kommt man mit einem „Hop“ weiter, bei einem steilen Winkel kommt man nicht so weit. Dafür sind die „toten“ Zonen zwischen den Reflektionen weniger breit.
    Bilder hier: http://imgur.com/a/gyFfm

  34. Moin und jawoll, bei den Kollegen Funkern wird noch ordentlich mit Azimut gearbeitet. Das müssten die Bußgeldstellen eigentlich auch tun – den Meßpunkt ersma vernünftig einnorden. Dann weiß man in welchem Winkel die Teilgeschwindigkeiten des KfZ zu einander stehen. Danach, so wie vom geschätzten Seitenbetreiber empfohlen – Vektorrechnung. Google Maps sagt aufm 53. BG ist der Abstand zwischen dem 13,000ten und dem 14,000ten LG = 75,6 km Fußweg. (für den 52. BG ergeben sich 77,5 km, nurma so…) Also Erdumfang 53. BG ca. 27216 km. Ich war bei meiner letzten Messung mit v1 = 101km/h, fast genau Richtung Westen, unterwegs. Also müsste ja eine negative Geschwindigkeit von (27216 km / 24 h =1134 km/h) von 101 km/h minus 1134 km/h = minus 1033 km/h, alles natürlich Circa-Werte, herauskommen. Nach Logik der Bußgeldstellen hätte ich eigentlich noch Geld zurück zu bekommen – oder? Ist das der Grund? Ich bin noch mitten in der Recherche nach den Gründen für deren Arbeiten mit falscher Formel. Denn – sollte sich wirklich, auf der Erdoberfläche, ein Objekt mit ausschließlich gleichförmiger Geschwindigkeit bewegen, dann müssten ganz andere Behörden tätig werden(MIB etc.). Nomma zu den respektablen Funkern – wir hatten in HF son alten Knochen als Dozent, WK 2, das Übliche, der hat immer gesagt: „Hochfrequenztechnik ist wie Religion, Sie müssen auch glauben meine Herr’n, denn man kann nicht Alles beweisen!“
    Macht schön weita und bleibt gesund…

  35. Ich habe eine Frage zu einer Frage und einen weiteren Fragenvorschlag:

    Frage 42: Was ist die 8. Volksschulklasse bzw. wo gibt es sie noch?

    Fragenvorschlag: Wie lassen sich mit einem geozentrischen Weltbild wiederkehrende Meteorstürme (siehe u.a. https://de.wikipedia.org/wiki/Meteor#Bekannte_Meteorstr.C3.B6me) erklären? Werden diese auch „kreisförmig“ auf die Erde aufgebracht? Wieso kommen diese regelmäßig und nicht eher zufällig?

      • Das freut mich! :-). Was hat es denn nun aber eigentlich mit der 8. Volksschulklasse auf sich in Frage 42? Gibt es die denn noch in Deutschland?

      • Die mag nicht mehr „Volksschule“ heißen, sondern in den meisten Bundesländern Mittelschule, aber was würde das ändern?

      • Ich entschuldige mich schon mal. weil ich nicht auf die Gegenfrage direkt antworten kann (ich weiß nicht wieso), sondern nur auf meinen oberen Beitrag, sofern das Einfluss auf die Übersicht haben sollte.

        Ich fragte nur aus Interesse, denn ich kenne die Volksschule-Oberstufe nur mehr aus den Geschichten meiner Mutter (und die ist bald 70) – mein Leben Lang gab es nur Hauptschule/Gymnasium und erst seit ein paar Jahren die neue Mittelschule (ich sehe es aus österreichischer Sicht) und es hätte ja sein können, dass es in Deutschland noch echte VS-Oberstufen irgendwo gibt :-). Das war somit nur eine ausschließliche Interessensfrage meinerseits

  36. Wieso ging Eratosthenes von parallelen Sonnenstrahlen aus? Das wird immer behauptet und es sei auch tatsaechlich so. Wie konnte er so etwas feststellen? Immerhin die Basis seiner Erdumfangsberechnung.
    Bei einer Sonnenfinsternis ensteht ein konischer Kernschatten, also nicht parallel. Beide Versionen dienen dazu, die Kugelerde zu beweisen. Gibt es hier nicht einen Widerspruch?

    • Das ist sehr gut hier und hier erklärt. Wenn man von einer flachen Erde ausgeht, dann müsste aufgrund des dann geänderten Strahlengangs die Sonne in so niedrigem Abstand über der Erde schweben, dass daraus all die anderen, in der Welt der Flacherdler bis heute nicht widerspruchsfrei aufgelösten Widersprüche zustande kämen (Sonnenauf- und Untergänge, Mondfinsternisse, und weitere). Die einfachste Annahme ist die Kugelgestalt der Erde.

    • Noch ein Nachsatz zu dem „Widerspruch“. Die kursierenden Illustrationen zum Thema Sonnenfinsternis und Erddurchmesser sind nicht maßstäblich. Wenn man das alles maßstäblich zeichnen könnte, dann würde man sehen, wie groß die Größenordnungsunterschiede sind zwischen der Entfernung Erde-Sonne und der Entfernung Assuan-Alexandria. Für alle praktischen Zwecke kann man von der Parallelität des Strahlengangs ausgehen. Die meisten Leute verstehen noch nicht einmal, was es bedeutet, dass der Erddurchmesser ca. 7 Millionen mal so groß ist wie sie selbst, und das dass ganz selbstverständlich bedeutet, dass man auf der Erde stehend mit bloßem Auge die Krümmung keinesfalls sehen kann. So genau ist unser Sehsinn nicht. Der hat sich vor allem darauf spezialisiert, Gazellen in der Savanne zu erspähen.

  37. Guten Abend allerseits, insbesondere an den Autoren des Weblogs!

    Mit größtem Interesse habe ich Ihre Ausführungen zur angeblichen Kugelerde gelesen. Die Argumente, die Sie in dieser Dissertation anführen sind lächerlich ohnesgleichen und grenzen an mentales Totalversagen. Sie sind eine Beleidigung für die seriöse Wissenschaft, aber das stellt Sie in eine Reihe mit Dilettanten wie Einstein. Aber halt! Das dürfte Ihnen doch wohl gerade recht gefallen, hoch oben auf einer Stufe mit dem ach so genialen Einstein zu stehen! Der die Relativitätstheorie konzipiert hat, so ganz ohne Computer! In 1905? Merken Sie selber, oder?

    Ich habe mir einmal den Spaß erlaubt, nur die ersten zehn Fragen realitätsgetreu zu beantworten – eine Kindergartenaufgabe, deren aufwendigster Teil das Schreiben an sich war. Beim Sichten Ihrer geistigen Exkremente sind mir alldieweil beinahe die Tränen gekommen, so kindlich-naiv sind Ihre Ausführungen. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, Sie dort abzuholen, wo das wissenschaftliche Höchstniveau Ihres braven Schulaufsatzes endet – und habe schlussendlich 2 ganze DIN A4-Seiten verfasst.

    Aber wie Sie sicher erahnen, bin ich ja nicht gekommen um gepflegt zu pöbeln, sondern Ihnen und Ihren Lesern den rechten Weg zu weisen. Nicht ganz uneigennützig, um ehrlich zu sein, habe ich doch ein Interesse daran, dass das ständige Versteckspiel der Institutionen ein Ende findet – der Durchbruch steht bevor, wir werden immer mehr.

    Seien Sie also mutig und geben Sie mir die Chance, Ihnen das PDF-Dokument zukommen zu lassen, in der Kommentarsektion hier habe ich keine entsprechende Funktion vorgefunden. Ich bin mir sicher, auch Sie werden die Welt danach mit anderen Augen sehen – denn: In dubio pro stulto.

    Hochachtungsvoll,
    Hermann G.

    • Hallo Herr Gerhard, danke für Ihre Anmerkungen. Einstein als Dilettanten zu bezeichnen, ist schon recht taff, angesichts des Umstandes, dass die ART eine der am besten überprüften Theorien der Neuzeit ist. Aber OK. Wenn Sie mögen, dann senden Sie Ihr PDF an meine alternative Adresse flurryman@gmx.de, unter der Voraussetzung, dass Sie mit einer Veröffentlichung einverstanden sind. In meiner Welt findet ein wissenschaftlicher Diskurs öffentlich statt. Sie können auch gerne die Antworten online stellen und den Link hier hinterlassen.

      In einem Punkt gebe ich Ihnen recht – die ersten zehn Fragen sind wirklich die einfachsten. Wann kommen die restlichen Antworten? Wenn Sie sich die 1000 Euro verdienen möchten, würde ich gerne widerspruchsfreie Antworten auf _alle_ Fragen sehen.

    • Ich warte ja immer noch auf die ersten zehn Antworten. Bislang fehlt mir jegliches Argument Ihrerseits für die flache Erde. Um übrigens nochmal ein Missverständnis auszuräumen. Mir geht es hier nicht um das Verbreiten von Wahrheiten, sondern ich schildere Beobachtungen und rege zu Experimenten an, die jedermann machen kann, und stelle dazu jeweils die Frage, wie diese mit Hilfe der flachen Erde erklärbar sind, ohne neue unbewiesene oder unbeweisbare Behauptungen zur Begründung einzuführen. Diese Fragen kann jeder, der an die flache Erde glaubt, für sich beantworten. Bezeichnend finde ich, wenn Anhänger dieses Weltbilds zwar keine nachvollziehbaren und nachprüfbaren Argumente bringen, aber mit Beleidigungen und Anwürfen um die Ecke kommen, sich also komplett auf die „ad hominem“ Ebene zurück ziehen. „Frank Goldmann“ hat das ja schon früher schön demonstriert. Und ja, all diese Videos auf YouTube, die die flache Erde erklären wollen, kenne ich auch, aber sie überzeugen nicht. Die versuchen nämlich gerade das, was man mir hier vorwirft, was ich aber nicht tue, nämlich Antworten zu geben. Wie schwach muss ein Weltbild sein, wenn man das Stellen von Fragen schon als Desinformation ansehen muss.

      Also: ich warte.

    • Nach drei Tagen habe ich die Hoffnung fast aufgegeben, dass wir von Herrn Gerhard noch irgendwas hören. Ich habe ihn sogar direkt angemailt (im Admin-Bereich kann man die angegebenen Adressen sehen – ob die natürlich irgendwie echt war, kann ich nicht sagen. Zumindest kam kein Bounce zurück, aber es kann sein, dass t-online keine Bounces nach dem Motto „unknown user“ schickt, damit Spammer nicht feststellen können, welche Zufallsnamen valide sind. Ich mache das bei meinem Mailserver auch nicht – alle Mails an unbekannte Namen gehen direkt nach /dev/null.)

      Tja, wohl doch Zeitverschwendung. Man möchte fast hinzufügen – wie üblich.

      • Ich denke, er hat gerade einfach keine Zeit. Nachdem er die Allgemeine Relativitätstheorie widerlegt und die flache Erde bewiesen hat, ist er nun gerade damit beschäftigt einen Freie Energie Motor zu bauen und die Riemannsche Vermutung zu beweisen. Da bleibt zwischendurch keine Zeit für so banale Dinge wie dir zu antworten.

      • Meine Güte, das ist doch völlig klar, was passiert ist. Das ist das quantenphysikalische Ausprägung der „viele Welten“ Theorie. Seine und Unsere Welt sind jetzt getrennt. Die lange Erklärung: Da es alle Qunatenzustände gleichzeitig gibt, gibt es natürlich auch unendlich viele Zustände in der die Welt tatsächlich flach ist. Zwischen diesen können Mails hin und her tunneln wenn die Potentialbarriere nicht zu hoch ist. Da seine Ausführungen „hier“ dazu geführt hätten, das auch unsre Erde flach ist,war,wird, schon immer gewesen sein wird – wie auch immer ist gerade das Äquivalent eines Zeitreise-paradoxons passiert. Unsere „runde“ Realität schützt sich selbst vor dem Paradoxon und hat sich eben aufgeteilt in eine Varinate in der wir die Antwort niemals bekommen werden und rund bleiben und eine flache. Aber die flachen werden mehr – na ja – beim nächsten Versuch. Bitte – das ist temporalmechanik und Qundtenfeldtheorie Grundkurs 1. Semester.
        Ich möchte jetzt auch enlich minen Einhorn-Lutscher! Ich finde, den hab ich schon mehrmals verdient!

  38. Bei solchen Einträgen stellen sich für mich wiederum u.a. folgende Fragen:

    -Wieso wird dieser Blog-Eintrag als „Dissertation“ bezeichnet? Inwiefern wurde ausgiebig argumentiert für eine Kugelerde (wo doch hauptsächlich Fragen gestellt wurden)?
    -Wieso sollte man für die Erstellung der Relativitätstheorie (moderne?) Computer brauchen? Wird hier eine Verschwörung impliziert?
    -Wo ist der große Durchbruch der Flacherdler, die allen anderen Menschen intellektuell so schwer überlegen zu sein scheinen? Ich warte schon lange auf deren technische Errungenschaften, mit denen sie die flache Erde überfliegen, beispielsweise… oder eben andere bahnbrechende Erfindungen, die nur durch deren überragende Kompetenz möglich gemacht wurden (seien es neue, schnellere Computer bzw Prozessoren, feinere Messinstrumente oder was auch immer). Mit dieser immer größeren.wachsenden Armee an Menschen müsste ja auch locker Kapital für Firmengründungen, Entwicklung und Bau möglich sein – noch dazu wo zu erwarten ist, dass diese Menschen schon heute in bestbezahlten Positionen sitzen, denn dieses Intellektuelle Kapital wird ja nicht einfach brachliegen.

      • An dieser Stelle danke ich für diesen netten Kommentar – freut mich, wenn meine eigenen „Zusatzfragen“ an Hermann G. zumindest positives Feedback erhalten ankommen 🙂

        Ich hoffe, die oben angegebene Email-Adresse ist nicht besonders wichtig. Bei Flacherdlern bin ich mir nicht sicher, ob diese die Adresse ansonsten nicht missbräuchlich verwenden…

  39. Zu den Vollmondbildern:

    Wenn du die flache Erde Menschen die Realität erklären lassen willst, finde ich es nur fair, dass hier auch Fotos verwendet werden, welche von den Photographen nicht absolut übertrieben mit Photoshop bearbeitet wurden.

    Der Mond hat eine scheinbaren Winkeldurchmesser von ca. 30″. Damit wäre er auf den beiden Bildern niemals so groß. Das wissen die Photographen natürlich und wundern sich dann immer, warum auf ihren Bildern der Mond so klein ist, obwohl sie ihn doch mit eigenen Augen größer sehen (siehe Mondtäuschung). Dann werden oft Monde, die mit einem Tele gemacht wurden, einfach in ihre Weitwinkelfotos geshoppt. Oft sogar einfach am Stellen, an denen er rein astronomisch möglich gar nie stehen kann. Ist mir alles schon untergekommen. Oder ein Vollmond, der bei Sonnenuntergang nahe dem Horizont der gerade untergehenden Sonne steht. Zum Haare ausreißen, als was sich Photographen heute verstehen. Jeder Astronom rotiert da im Grab.

    Ich würde vorschlagen hier echte Bilder und keine geshoppten zu verwenden. Auch wenn dann der Mond deutlich kleiner ist oder es eben kein zusätzliches schönes Landschaftsbild ist, wenn der Mond doch deutlich erkennbar sein soll.

  40. Müsste es bei 53. südlicher Polarkreis und nicht südlicher Wendekreis heißen?
    Zwischen Wendekreis und Polarkreis ist ja schon ein gewisser Abstand und dort geht die Sonne immer einmal unter.
    Nur direkt am Polarkreis einmal im Jahr nicht.
    Aber sehr nette Fragen und mit viel viel Fleiß erstellt und auch alles mit sehr viel Geduld erklärt.
    Ich frage solche Blitzbirnen immer nach Sommer und Winter. Dann kommt meistens die Antwort, das die Sonne im Sommer näher an der Erde ist.
    Das widerspricht natürlich den Beobachtungen das die Sonne im Winter tiefer am Himmel steht. Es müsste dann ja umgekehrt sein.
    Sollte sich die Sonne tatsächlich zwischen den beiden Wendekreisen bewegen, dann müsste sie ja unterschiedlich schnell sein oder wir hatten unterschiedliche Tageslängen. Auf der flachen Erde ist ja der südliche Wendekreis doch um einiges länger als der nördliche.
    Du hattest dazu in 34. ja nur nach den Kräften für die Spiralbahn gefragt.

    • Selbstverständlich. Danke für den Hinweis! Ich habe die Frage aber eh jetzt herausgenommen, weil sie eine Beobachtung impliziert, die ich nicht gemacht habe und die ich nicht belegen kann.

  41. Soo… Habe ich doch gerade alles durchgelesen, nachdem der Link zu diesem Beitrag auf Facebook gepostet wurde.
    Also ich finde das Ganze ja ziemlich amüsant; Chemtrails, Reptiloiden, Annunaki, Flat Earther, usw. Aber das ist auch schon alles.
    Wer schon mal in einschlägigen Foren und Gruppen war, weiss vielleicht was ich meine; da hilft kein Kopfschütteln oder Facepalm mehr. Man bekommt richtig Angst von solchen Spinnern und fragt sich, warum die frei rumlaufen dürfen! 😃

    Denn, man kann z.B. keinen Selbstmord-Attentäter überzeugen, dass sein Handeln absolut falsch ist; er „weiss“ schlicht und einfach, dass er recht hat. Glaube ist was anderes… Und genauso verhält es sich leider auch bei diesen Verschwörungstheorie-Idioten (man möge mir den Ausdruck verzeihen aber schließlich beleidigen die ja auch ständig jene, die nicht an ihre kruden Theorien glauben bzw. „die Wahrheit nicht sehen wollen. 😉

    Also ist die Absicht, die FE nicht überzeugen zu wollen, sondern denen zu helfen, die solche VT’ler in ihrer Umgebung oder im Freundeskreis haben, völlig sinnlos. Man sieht es ja hier auch ganz gut an Beispielen; KEIN Argument der Welt, wird jemals etwas ändern bzw. nützen. Jeder der nur annähernd an seiner unglaublichen Theorie rütteln will, wird sofort abgestempelt und als „vom System bezahlte Desinformation“ hingestellt! Das ist schon gar nicht mehr lächerlich, sondern wirklich ernst aber man kann es eben leider nicht ändern. Wer z.B. Einstein als Dilettanten beleidigt, dem ist doch nicht mehr zu helfen oder?
    Also sind diese Fragen oben bzw. der ganze Blog für einen VT’ler nur Eines: eine weitere Verschwörung vom „System“, um die Wahrheit zu verschleiern!!1! Jawoll!!1!!! 😎 Folglich ist alles nur Zeitverschwendung. Jede andere Tätigkeit ist sinnvoller; sogar Nasenbohren. 😄

    Ich war mal in Ostasien, als ich noch jünger war und sah einen bettelnden buddhistischen Mönch, der ganz dünn war und völlig ausgehungert aussah. Also habe ich Geld gegeben; mehr als man sonst so gibt, denn ich hatte Mitleid mit ihm. Mit dem Geld bzw. mit einem Teil davon kaufte er von einer Straßenhändlerin eine Schüssel Reis den er an einem Schrein dem Buddha geopfert hat. 🙄
    Daraufhin fragte ich, warum er nicht selbst den Reis isst, sondern opfert, obwohl er ja offensichtlich Hunger hatte. Er sagte: „Ich gebe Buddha, Buddha gibt mir.“ Es entwickelte sich ein Gespräch mit dem ich ihn überzeugen wollte, dass dieses Denken völlig doof ist und er für sich selbst was zu essen kaufen soll. Ich wurde beleidigt und beschuldigt, da ich es nicht verstehen könne. Ab da habe ich gedacht, dass eben jegliche Diskussion mit einem „Glaubenden“ bzw. „Wissenden“ absolut sinnlos und nutzlos ist.

    Was ich damit sagen will ist; die Erde ist flach und gut ist. 😊 Es bringt alles nix, wir müssen damit (oder mit solchen Trotteln) leben. 😁

    -Trotzdem ein informativer Beitrag bzw. Blog. 👍
    Grüsse von einem Reptiloiden! 👽👾 (Aber pssst, nicht weiter sagen! Die doofen Schlafschafe dürfen nicht wissen, dass es uns tatsächlich gibt.) 😜

    So! Ich habe fertig! 😃

    • Danke für Deine Anmerkungen. Ich sehe das aber nicht so resigniert. Das wäre ja wie zu sagen, es wird eh wieder brennen, wofür soll ich Brandschutz betreiben. Natürlich ist, wer sich im Besitz der Wahrheit glaubt, immer im Vorteil, den anderen in die Beweislastumkehr zu treiben, aber das kann mich nicht daran hindern sie oder ihn darauf hinzuweisen, dass er argumentativ auf sehr dünnem Eis ist. Natürlich sehen Hardcore-FE’ler das alles als Desinformation, aber ich habe immer noch die Hoffnung, dass der eine oder andere mal einen lichten Moment hat und drauf kommt, dass das Stellen offener und überprüfbarer Fragen wohl sehr wenig mit Desinformation zu tun haben kann. Deren Angst, sich mit der Realität auseinanderzusetzen und ihr Weltbild in Frage zu stellen, werde ich so aber nicht brechen, wie man an den Kommentaren hier sieht – da kommt ja trotz großmäuliger Ankündigung dererseits und Nachfragen per E-Mail meinerseits genau nichts, außer Beleidigungen und Angriffen gegen die Person. Bedenklich finde ich eigentlich nur, dass das genau meine Vorurteile gegenüber VT’lern zu 100 Prozent bestätigt – Vorurteile, die Du ja so plakativ teilst, die ich aber absolut bereit bin in Frage zu stellen oder über Bord zu werfen, wenn ich einen guten Grund dafür sehe.

  42. Sehr interessante Liste von Fragen. Und nicht erstaunlich, dass es noch keine Antworten gibt.
    Mich fasziniert immer wieder, wie bei der Flacherdentheorie ein Argument zum nächsten führt. Meist führt es dann dazu, dass die Sonne und der Mond nur ein paar Tausend Meilen Abstand von der Erde haben sollen. Daraus resultiert dann, dass Menschen gar nie auf dem Mond gewesen sein können. Ich persönlich denke dann immer an „Lunar Laser Ranging“. Die Apollo Missionen haben mehrere entsprechende Reflektoren hinterlassen. In vielen Bodenstationen auf der Erde kann man dieses Experiment mitmachen. Ein Laser wird auf die entsprechenden Reflektoren gesendet und man kann die Zeit messen, die das Licht zum Mond und zurück benötigt.
    Nur schon dieses Experiment lässt das Flacherden-Kartenhaus schnell in sich zusammenkrachen. Natürlich auch jeder der obigen Fragen. Gut gemacht, hmilz!

  43. Pingback: Video: „Immer flach, verstehst du?“ – Globalist antwortet einem Flacherdler @ gwup | die skeptiker

  44. Pingback: Psiram » Psirama – Der Psiram-Wochenrückblick (KW37, 2017)

  45. es gibt häufig den einwurf von flachkopferten , ähm , flacherdlern , die sich auf eine „globale“ lüge beziehn , von der eine bestimmte kleine gruppe einer wurzellosen rasse schon immer profitiert hätte . das ist auch der grund , warum ich mich nur sehr widerwillig mit diesem thema befasse. sollcherlei strunzen sind mit logischen argumenten nicht zu überzeugen . es gibt nur zwei dinge , die man tun kann , falls man auf sie trifft . drüber bügeln oder ignorieren ! argumentativ zu zeitaufwändig . allein schon aus dem grund , weil ich mich beruflich mit optik befasse und keine lust habe , irgendeetwas zu beweisen , das vor mir schon tausendfach beobachtet und klar belegt , mittels entwickelten geräten messbar gemacht wurde .
    ich selbst habe einige spezielle teleskope und mikroskope entworfen und gebaut .
    ich habe vor fast dreissig jahren eine kontrastverstärkende polarisationseinrichtung für ein kameraunterstütztes mikroskop gebaut . ich habe die sonne , den mond , die planeten , die sterne mit eigenen augen beobachtet . warum sollte ich mich mit vollkommen irrelevanten fragen befassen ?

    • Genau meine Meinung! Ich habe mich nur ein bisschen vorsichtiger ausgedrückt. 😉 Es lohnt sich gar nicht diese „Flachbirnen“ überzeugen zu wollen. Die sind genauso „überzeugt“, wie andere eben auch; nur eben nicht von Tatsachen.

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